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Diese Liste von Bergwerken in Deutschland (fördernd oder stillgelegt, Kohle, Steinkohle, Erze usw.) soll dabei helfen, Unternehmen zu erfassen, die jahrzehntelang Millionen von Menschen in diesem Sektor beschäftigt haben. Der Bergbau hat seit Jahrhunderten Städte geprägt, Technologie und Wissenschaft gefördert und unsere Industriegesellschaft maßgeblich beeinflusst.

Baden-Württemberg


Aalen

Dornstetten Ortsteil Hallwangen

  • Grube "Himmlisch Heer", Besucherbergwerk (ehemaliger Abbau von Silber, Kupfer und Schwerspat)

Bad Friedrichshall

  • Salzbergwerk (Abbau 1994 eingestellt, wird seitdem verfüllt)

Freiburg

  • Museumsbergwerk Schauinsland (ehemaliger Abbau von Silber, Blei und Zink)

Freudenstadt

  • Besucherbergwerk "Friedrichs Fundgrube"

Haslach im Kinzigtal

  • Besucherbergwerk "Segen Gottes" (ehemaliges Silberbergwerk)

Heilbronn

  • Salzbergwerk

Menzenschwand

  • Uranbergwerk (Aufsuchungsbetrieb auf Pechblende, aufgelassen 1991)

Münstertal/Schwarzwald

  • Besucherbergwerk "Teufelsgrund" (ehemaliger Abbau von Silber, Blei und Flussspat im Münstertaler Revier)

Neuenbürg

  • Besucherbergwerk "Frisch Glück" (ehemaliges Eisenerzbergwerk des Neuenbürger Reviers)

Neubulach

  • Besucherbergwerk "Hella Glück" (ehemaliges Silberbergwerk des Neubulacher Reviers, in dem Kupfererze und Silber abgebaut wurde)

Oberwolfach

  • Baryt-Bergwerk "Grube Clara"
  • Besucherbergwerk "Grube Wenzel"

Pforzheim Ortsteil Würm

Schriesheim

  • Besucherbergwerk "Anna Elisabeth" (ehemals Abbau von Silber und Eisenvitriol)

Seebach (Baden)

  • Besucherbergwerk "Silbergründle"

Sexau

Stetten bei Haigerloch

  • Steinsalzbergwerk

Suggental bei Waldkirch

  • Silberbergwerk Grube Erich

Wieden (Schwarzwald)

  • Besucherbergwerk „Finstergrund“ (Ehemaliger Abbau von Silber, Zinkerz, Bleierz und Flussspat im Wiedener Revier)

Bayern


Kohle

Eisenerz

Weitere Mineralien

Berlin


Brandenburg


Bremen


Hamburg


Hessen


  • Kaliwerk Werra
  • Kaliwerk Neuhof-Ellers
  • Grube Fortuna (vorletzte Eisenerzgrube Deutschlands, Förderende 1983, heute Besucherbergwerk)
  • Zeche Hirschberg (letztes hessisches Kohlebergwerk, Förderende 2002)
  • Tiefbau Stolzenbach, Borken
  • Grube Prinz von Hessen (ehemaliger Braunkohle-Tagebau bei Darmstadt)

Mecklenburg-Vorpommern


Niedersachsen


Ronnenberg

Bad Salzdetfurth

Barsinghausener Revier

Braunschweigisch-Helmstedtisches Braunkohlenrevier

Tagebau Helmstedt (wird noch geschrieben)

Groß-Bülten

Damme

Groß Giesen

Helmstedt

Lengede

Peine

Salzgitter

Salzhemmendorf

Harz

Bad Grund

Bad Lauterberg

Clausthal-Zellerfeld

Goslar

Lautenthal

Liebenburg

Sankt Andreasberg

Vienenburg

Wildemann

Wietze

  • Erdöl

Nordrhein-Westfalen


Rheinisches Braunkohlerevier

Aachener Steinkohlenrevier

Die Steinkohlenbergwerke des Aachener Reviers werden - wie auch im Saarland - als Gruben bezeichnet, die Bergwerke im Ruhrrevier hingegen als Zechen.

Aldenhoven

Alsdorf

Baesweiler

Eschweiler

Hückelhoven

Herzogenrath

Übach-Palenberg

Würselen
Grube Alte Furth

Grube Königsgrube

Grube Teut

Ibbenbürener Steinkohlenrevier

Ibbenbüren

Mindener Revier

Dützen

Minden-Meißen

Rheinisch-Westfälisches Steinkohlenrevier

Ahlen

Bergkamen

Bochum

Bottrop

Castrop-Rauxel

Datteln

Dinslaken

Dorsten

Dortmund

Duisburg

Essen

Gelsenkirchen

Gladbeck

Hagen
Steinkohlezechen
  • Eliasburg, Boele, 1860-1863
  • Frischgewagt, Boele, 1875-1935
  • Glücksfortgang, Hengstey oder Bathey, 1838-1841
  • Himmelsburg, Boele, 1859-1935
  • Kaysbergerbank, Vorhalle, 1562, 1835-1839, 1945
  • Peter Wilhelm, Boele, 1860-1935
  • Wittekind, Boele, 1860-1935

Eisenerzzechen

  • Agnes, Hohenlimburg, 1853-1854
  • Alexander I, Wehringhausen oder Haspe 1858-1867
  • Dahl, Dahl, 1857-1863
  • Dahlmann, Wehringhausen, 1858-1863
  • Elsey I, Elsey, 1855
  • Elsey II, Elsey, 1855
  • Eppenhausen, Eppenhausen, 1867-1935
  • Freundschaft, Holthausen oder Delstern, 1856
  • Friederica I, Boele, Eckesey, Fley oder Halden, 1859-1867
  • Friedrich, Dahl, 1858-1858
  • Friedrich Julius, Mitte, Eilpe, Haspe oder Wehringhausen, 1867-1935
  • Friedrichsburg I, Haspe oder Wehringhausen, 1859-1868
  • Gedenkemein, Wehringhausen, 1858-1865
  • Grube Georgine, Wehringhausen, Eilpe, 1857-1865
  • Hagen, Dahl, 1856-1865
  • Harkort, Eilpe, 1868-1935
  • Grube Hassley, Holthausen oder Haßley 1859-1860, 1861-1911
  • Hassley II, Holthausen oder Haßley, 1860-1861
  • Heinrich-Carolinenglück, Dahl, 1870-1935
  • Hengstei, Bathey, 1853-1935
  • Hercules, Boele oder Eppenhausen, 1853-1859
  • Hermann Diedrich, Hohenlimburg, 1841-1908
  • Hoffnungsaue, Vorhalle, 1834-1835
  • Humanität, Herbeck, 1858-1861
  • Humboldt I, Wehringhausen oder Haspe, 1858-1867
  • Königsberg, Vorhalle, 1856-1935
  • Kückelhausen, Mitte, 1858-1865, 1929-1939
  • Limburg, Dahl, 1856-1860
  • Loise, Reh, 1861-1865
  • Marienburg, Mitte, Wehringhausen oder Eilpe, 1859, 1863-1867
  • Marsch Marsch zur Attaque, Westerbauer oder Haspe, 1870
  • Moritz, Casimir Hohenlimburg, 1854-1904
  • Neu Harkorten, Westerbauer oder Harkorten, 1857-1864
  • Roland, Eilpe, 1860/1861-1934
  • Seigetreu, Mitte, 1859-1865
  • Sicilia, Wehringhausen, 1858-1865
  • Sophia, Hohenlimburg 1841, 1861-1862
  • Taberg III, Werdringen, 1857-1865

Kupfererzzechen

  • Friedericia, Dahl, 1861-1863
  • Lina, Dahl, 1866-1902
  • Mathilde, Dahl, 1866-1935
  • Wilhelmsglück, Dahl, 1868-1935

Zinkerzzechen

  • Clara, Mitte, 1867-1935
  • Paul, Mitte, 1867-1935
  • Westphalia, Holthausen, 1872-1935

Bleierzzechen

  • Homey’s Glück, Eilpe oder Delstern, 1873-1935
  • Saturn, Dahl, 1866-1935

Schwefelkieszechen

  • Friederike, Mitte, Eilpe oder Eppenhausen, 1870-1935

Alaunschieferzechen

  • Amalia, Halden, 1834-1859
  • Auguste, Henkhausen, 1858-1859
  • Genovefa, Eppenhausen, 1841-1854
  • Palladium, Eppenhausen, 1846-1935

Galmeizechen

  • Irmgarde, Eilpe oder Delstern, 1867-1935

Sonstiges

  • Gute Hoffnung, Alaun- und Vitriolsiedehütte, Herbeck, 1834-1838
  • Roland u. Markana, Eisensteingrube und Eisenhütte, Eilpe und Haspe, 1836-1854

Hamm

Hattingen
  • Adolph
  • Alfredo
  • Alter Baum
  • Altland
  • Anna
  • Anna Maria
  • Antonia
  • Antonius
  • Arnold & Jacob
  • Auf der Höhe
  • Aurora, Zeche
  • Barbara
  • Bergmannsglück
  • Böse und Beck
  • Braut
  • Bräutigam
  • Bredenscheid
  • Burg
  • Christ Siege
  • Cleverbank
  • Constanz
  • Cornelisus
  • Damm
  • Der Vater
  • Deutschland
  • Edelsteinberg
  • Edeltraud
  • Elisabethenglück
  • Elly, Stollen
  • Elma, Stollen Knäpper
  • Erlbruch
  • Eros
  • Eugen - Schacht
  • Ewald Aspach
  • Feiger Bau
  • Franz, Stollenbetrieb,
  • Friede
  • Friedlicher Nachbar
  • Friedrich
  • Friedrich Anton
  • Frisch Gewagt
  • Geduld
  • Geitling, Stollenbetrieb
  • Gesegnete Schifffahrt
  • Glückstern
  • Gustav
  • Gut und Glück
  • Johanessegen
  • Petrus Segen

Herne und Wanne-Eickel

Herten

Holzwickede

Kamp-Lintfort

Kamen

Lünen

Marl

Moers

Mülheim an der Ruhr

Siehe auch: Mülheimer Bergwerks-Verein

Neukirchen-Vluyn

Oberhausen

Oer-Erkenschwick

Ratingen-Lintorf

Recklinghausen

Selm

Sprockhövel

Unna

Waltrop

Werne

Wetter

Witten

Siegerland

Bei den Bergwerken des Siegerlandes wurde fast ausschließlich Eisenerz abgebaut. Andere Vorkommen sind bei den entsprechenden Gruben angegeben. Das gesamte Bergbaurevier des Siegerlandes erstreckt sich über die Grenzen von Nordrhein-Westfalen weit nach Rheinland-Pfalz hinein. Einige Gruben liegen zudem im Sauerland und in Hessen. Aufgrund eines Fundes eines Schmelzofens aus der La-Tène-Zeit in Wilnsdorf, welcher auf rund 500 v. Chr. datiert wurde, lässt sich eine rund 2.500-jährige Geschichte des Eisenabbaues dokumentieren.
Burbach

Freudenberg

Hilchenbach
  • Mittelalterliches Bergbaurevier auf dem Altenberg im Ortsteil Müsen, Rundweg mit Erläuterungen; die Funde befinden sich überwiegend im Deutschen Bergbaumuseum in Bochum. Latenezeitliche Schlackefunde aus dem Raume Müsen sind ebenfalls belegt.

  • Eines der ältesten Bergwerke des Siegerländer Bergbaubezirkes, die Grube Stahlberg, liegt ebenfalls in Hilchenbach-Müsen. Die Grube Stahlberg mit mächtigem Spateisensteinvorkommen "Stahlberger Stock" hat ihre Erste urkundliche Erwähnung im Jahre 1313. Nach über 600-jähriger Betriebszeit erfolgte die Stilllegeung wegen Erschöpfung der Vorkommen am 31. März 1931.
Sie wird genutzt als Museum und Besucherbergwerk.

Die hier aufgelisteten Gruben befinden sich nicht alle im Ortsteil Müsen.

Kreuztal

Netphen

Neunkirchen
Siegen

Wilnsdorf

Eifel

  • Bleibergwerk Mechernich (* <1629; † 31. Dezember 1957), heute Besucherbergwerk
  • Bleierzbergwerk "GrubeWohlfahrt" Hellenthal-Rescheid (* <1543; † 1940), heute Besucherbergwerk

Sauerland

Die Dachschiefervorkommen Westfalens befinden sich im nordöstlichen Teil des Rheinischen Schiefergebirges im Raum zwischen Meschede/Brilon, Bad Fredeburg/Willingen und Bad Berleburg und nach Dienemann & Burre (1911) werden in drei Hauptschieferzüge Nuttlarer Zug, Fredeurger Zug und Raumländer Zug unterteilt.

  • Verbundbergwerk "Magog-Gomer-Bierkeller", Bad Fredeburg aus den Gruben Bierkeller seit 1851, Magog seit 1859 und Gomer seit 1880, Abbau von Schiefer
  • Grube Felicitas, seit 1863, Bad Fredeburg, Abbau von Schiefer
  • Grube Brilon, Willingen-Schwalefeld, 1947-1994, Abbau von Schiefer

Wittgensteiner Land

Bad Berleburg
  • Schieferbergwerk Raumland

Bergisches Land

Rösrath
  • Bleizinkbergwerk Lüderich (geschlossen 1978)

Rheinland-Pfalz


Saarland


Sachsen


Die hier aufgezählten Bergbaureviere sind sämtlich stillgelegt.

Annaberger Bergbaurevier

Zinnbergwerk Ehrenfriedersdorf

Altenberger Bergbaurevier

Bräunsdorfer und Siegfrieder Bergbaurevier

Freiberger und Brander Bergbaurevier

Freitaler Bergbaurevier

Johanngeorgenstädter Bergbaurevier

Marienberger Bergbaurevier

Schneeberger und Schlemaer Bergbaurevier

Zwickau-Oelsnitzer Bergbaurevier

Sachsen-Anhalt


Die hier aufgezählten Bergbaureviere sind sämtlich stillgelegt.

Wernigeröder/Elbingeröder Bergbaurevier

Schleswig-Holstein


Thüringen


Nordhausen Südharz

Sondershausen Kalisalzrevier

Bad Salzungen Kalisalzrevier

Schmalkalden

  • Besucherbergwerk Finstertal mit 300 m erschlossene Strecken der Stollen und Querschläge der Eisen- und Manganerzgrube um 1900

Gehren

  • Fluß- und Schwerspatbergwerk Gehren

Vogtland


Die hier aufgezählten Bergbaureviere sind sämtlich stillgelegt.

Südwestvogtland

  • Flußspatgrube Wiedersberg
  • Flußspatgrube Bösenbrunn
  • Kupfergrube "Grüne Tanne"
  • Flußspatgrube Schönbrunn

Revier Zobes - Bergen

  • Uranerzgrube Zobes
  • Uranerzgrube Bergen
  • Wolframitgrube Tirpersdorf

Schneckensteinrevier

  • Uranerzgrube Schneckenstein
  • Besucherbergwerk Zinnerzgrube Tannenberg
  • Zinnerzgrube Gottesberg
  • Uranerzgrube "Grummetstock"
  • Uranerzgrube Neuberg
  • Schwerspatgrube Brunndöbra

Revier Lengenfeld

  • Wolframitgrube Pechtelsgrün

Siehe auch


Literatur


  • Joachim Huske: Die Steinkohlenzechen im Ruhrrevier. Daten und Fakten von den Anfängen bis 1997. Bochum, 1998, ISBN 3921533627
  • Holger Menne, Michael Farrenkopf (Bearb.): Zwangsarbeit im Ruhrbergbau während des Zweiten Weltkrieges. Spezialinventar der Quellen in nordrhein-westfälischen Archiven.. DBM, Bochum, 2004 - online
  • Hermann, Wilhelm und Gertrude: Die alten Zechen an der Ruhr (mit einem Katalog von fast 500 Zechen samt ihren 'Lebensgeschichten'). 5., aktualisierte u. erweiterte Auflage 2003, 328 S., 416 Abb. u. Pläne, dav. 72 farbig, Königstein i. Ts. (Dezember) 2003, ISBN 3-7845-6993-5 *.

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