Eine chronologische Auflistung der mit dem Right Livelihood Award (Alternativer Nobelpreis) ausgezeichneten Personen:
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1980
1981
1982
1983
- Ehrenpreis an Leopold Kohr
- Das Volk von Belau
- Amory Lovins and Hunter Lovins / Rocky Mountain Institute als Pioniere der Nutzung sanfter Energie zugunsten globaler Sicherheit und dafür, dass sie aufgezeigt haben, dass Energieeinsparung, die Nutzung erneuerbarer Energieressourcen sowie deren dezentrale Nutzung nicht nur ökologisch anstrebenswert, sondern auch ökonomisch sinnvoll sind.
- Manfred Max-Neef / CEPAUR für die Wiederbelebung kleiner und mittlerer Gemeinschaften, die Stärkung ihres Selbstvertrauens und Unterstützung bei der Rückkehr zu den Wurzeln.
1984
1985
1986
1987
1988
1989
1990
1991
1992
1993
1994
1995
1996
1997
- Ehrenpreis an Joseph Ki-Zerbo
- Jinzaburo Takagi / Mycle Schneider für die wissenschaftliche Exaktheit ihrer Forschungen und die Effektivität der Verbreitung von deren Ergebnissen. Diese haben geholfen, die Welt über die unvergleichbaren Gefahren, die die Auswirkung von Plutonium auf das menschliche Leben haben, aufzuklären und ermutigten viele Menschen, den Desinformationen und der Geheimhaltung zu widerstehen, mit denen die Plutonium-Industrie die Gefahren gegenüber der Öffentlichkeit zu vertuschen versucht.
- Michael Succow für sein beispielhaftes Engagement zum Schutz wichtiger Ökosysteme und Areale von außergewöhnlichem ökologischen Wert für künftige Generationen.
- Cindy Duehring dafür, dass sie ihre persönliche Tragödie (sie litt an Multipler Chemikalienunverträglichkeit) in den Dienst der Menschlichkeit stellt, indem sie anderen half, die Risiken, die von giftigen chemischen Stoffen ausgehen, zu verstehen und diese zu bekämpfen.
1998
1999
2000
- Tewolde Berhan Gebre Egziabher, äthiopischer Umweltschützer, für seine beispielhafte Arbeit zum Schutz der Artenvielfalt und der traditionellen Rechte von Farmern und Gemeinschaften auf ihre genetischen Ressourcen.
- Munir Said Thalib, Menschenrechtsaktivist aus Indonesien, für seinen Mut im Kampf für die Menschenrechte und die zivile Kontrolle des indonesischen Militärs
- Birsel Lemke für ihren ausdauernden Kampf zum Schutz ihres Landes (Türkei) vor den katastrophalen Folgen des Goldabbaus mit Zyanid
- Wes Jackson, US-amerikanischer Pflanzengenetiker
2001
- Ehrenpreis an José Antonio Abreu dafür, unzähligen Kindern und Gemeinschaften, gerade auch den Armen, den Spaß an und den Nutzen von Musik nähergebracht und eine Art musikalischer und kultureller Renaissance in Venezuela erreicht zu haben.
- Gush Shalom / Rachel Avnery und Uri Avnery für ihre auch unter schwierigen Umständen aufrechterhaltene unerschütterliche Überzeugung, dass Frieden und Ende des Terrorismus in Israel nur durch Gerechtigkeit und Aussöhnung erreicht werden können.
- Leonardo Boff für seine motivierenden Erkenntnisse in der Verbindung von menschlicher Spiritualität, sozialer Gerechtigkeit und Umweltschutz sowie sein langanhaltendes Engagement für die Armen, um diese Werte in ihrem Leben und ihren Gemeinden zu verwirklichen.
- Trident Ploughshares (Angie Zelter, Ellen Moxley, Ulla Røder) als Modell einer prinzipientreuen, transparenten und gewaltfreien Aktionsgemeinschaft zur Befreiung der Welt von Nuklearwaffen.
2002
- Ehrenpreis an Martin Green
- Centre Jeunes Kamenge / Guillaume Harushimana (Burundi) für beispielhafte und unbezwingbare Courage, Mitgefühl, sowie den Beweis, dass junge Menschen unterschiedlicher Volksgruppen auch nach neun Jahren eines mörderischen Bürgerkriegs lernen können, miteinander zu leben und eine gemeinsame Zukunft in Harmonie und Frieden aufzubauen.
- Die Kvinna Till Kvinna Foundation (Annika Flensburg, Ristin Thomasson) für ihren bemerkenswerten Erfolg, die durch Hass zwischen ethnischen Gruppen und Krieg verursachten Wunden zu heilen, indem sie Frauen, oftmals die vorrangigen Opfer des Krieges, dabei hilft, Vorreiter auf dem Weg der Aussöhnung und Friedensbildung zu werden.
- Martín Almada für seine außergewöhnliche Courage und seine ausdauernden Bemühungen, Folterer zu entlarven und vor Gericht zu stellen sowie sein Heimatland Paraguay auf einen neuen demokratischen Kurs zu bringen, der die Wahrung der Menschenrechte und nachhaltige Entwicklung einschließt.
2003
2004
2005
Literatur
- Geseko v. Lüpke: Die Alternative. Wege und Weltbild des Alternativen Nobelpreises. Riemann, 2003. ISBN 3570500314
- Jürgen Streich: Vorbilder. Menschen und Projekte, die hoffen lassen. Der Alternative Nobelpreis, Kampenhausen, Bielefeld 2005
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