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Jedes Bundesland verfügt über mindestens ein Oberlandesgericht. Historisch gesehen waren die Oberlandesgerichte in Zeiten des Partikularismus die Gerichtshöfe der Landesherren, die mit einem ius de non appellando (letztinstanzliche Entscheidungskompetenz) ausgestattet waren und nicht der Kontrolle des Reichskammergerichts unterlagen.

Baden-Württemberg


Bayern


Bayern hat neben dem inzwischen mit Wirkung ab 30. Juni 2006 aufgelösten Bayerischen Obersten Landesgericht Oberlandesgerichte eingerichtet in

Einige Zivilsenate und Familiensenate des Oberlandesgerichts München befinden sich in Augsburg.

Berlin


Das Oberlandesgericht Berlins ist das Kammergericht.

Brandenburg


Das Oberlandesgericht Brandenburg befindet sich in Brandenburg an der Havel.

Bremen


Hamburg


Hessen


Das hessische Oberlandesgericht hat seinen Sitz in Frankfurt am Main und Außensenate in Kassel und Darmstadt).

Mecklenburg-Vorpommern


Mecklenburg-Vorpommern hat sein Oberlandesgericht in Rostock errichtet.

Niedersachsen


In Niedersachsen existieren drei Oberlandesgerichtsbezirke wegen der früheren Aufteilung in die Länder Oldenburg, Braunschweig, Schaumburg-Lippe und Hannover:

Nordrhein-Westfalen


Nordrhein-Westfalen hat ebenfalls drei Oberlandesgerichte eingerichtet:

Rheinland-Pfalz


In Rheinland-Pfalz sind zwei Oberlandesgerichte eingerichtet:

Saarland


Freistaat Sachsen


Das Sächsische Oberlandesgericht ist in Dresden eingerichtet.

Sachsen-Anhalt


Das sächsisch-anhaltische Oberlandesgericht hat seinen Sitz in Naumburg (Saale).

Schleswig-Holstein


Schleswig-Holstein hat das Oberlandesgericht in Schleswig eingerichtet.

Thüringen


Siehe auch


Liste (Recht) | Oberes Landesgericht

 

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