Lis Hartel (* 14. März 1921 in Kopenhagen) ist eine ehemalige dänische Dressurreiterin.
Sie erkrankte 1943 an Polio und konnte nach dem Überstehen der Krankheit die Muskeln in den Unterschenkel nicht mehr bewegen. Trotzdem wurde sie eine erfolgreiche Dressurreiterin. Sie benötigte vor und nach jedem Ritt fremde Hilfe, da sie aus eigener Kraft das Pferd nicht besteigen konnte. Umso erstaunlicher sind ihre großen Erfolge im Dressurreiten. So gewann sie bei den Olympischen Spielen 1952 in Helsinki und 1956 in Stockholm auf Jubilee jeweils die Silbermedaille in der Dressur, beide Male hinter dem Schweden Henri Saint Cyr. Der schwedische Offizier war es auch, der sie bei der Siegerehrung bei den Olympischen Spielen 1952 auf das Siegerpodest hob.
Im Jahr 1954 wurde sie in Aachen Weltmeisterin in der Dressur.
Frau | Däne | Dressurreiter | Weltmeister | Geboren 1921
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