| Lippfische | ||||||||||||
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| Casheepshead 300.jpg | ||||||||||||
| : | Strahlenflosser (Actinopterygii) |
| : | Echte Knochenfische (Teleostei) |
| : | Stachelflosser (Acanthopterygii) |
| : | Barschartige (Perciformes) |
| : | Lippfischartige (Labroidei) |
| : | Lippfische |
Lippfische leben ausschließlich im Salzwasser und haben eine zirkumtropische Verbreitung, finden sich also weltweit in tropischen und gemäßigten Gewässern.
Lippfische werden zwischen 5 Zentimeter und als größte Art der Napoleon-Lippfisch (Cheilinus undulatus) 2,3 Meter lang. Kleinere Arten sind meist schlank mit zigarrenförmigen, strömungsgünstigem Körper, größere Arten hochrückig. Viele Arten sind farbenprächtig, oft sind die Geschlechter unterschiedlich gefärbt (Sexualdimorphismus). Lippfische schwimmen mit den Brustflossen und benutzen die Schwanzflosse nur zur Steuerung. Oft haben sie dicke Lippen und sichtbare Eckzähne. Crenilabrus tinca(01).jpg
Alle Lippfische ernähren sich räuberisch, wobei die Nahrung sehr unterschiedlich sein kann. Strömungsjäger (Gattungen: Cirrilabrus, Parcheilinus) jagen im Freiwasser nach Plankton, Putzerfische (Gattung: Labroides) fressen Hautparasiten von größeren Fischen. Andere kleine Arten (Gattung: Pseudocheilinus) jagen kleine Tiere auf dem Meeresgrund oder in Spalten zwischen Felsen und Korallen. Diese Tiere haben doppelte Pupillen mit denen sie mit einem Auge wahrscheinlich dreidimensional sehen können. Größere Lippfischarten durchsieben den Sand nach fressbarem (Gattungen: Anampses, Stethojulis) oder knacken mit ihren kräftigen Zähnen hartschalige Wirbellose wie Krebse, Seeigel, Muscheln.
Die kleinen und mittelgroßen Lippfischarten sind lebhafte Schwimmer, die immer in Bewegung sind. Die großen sind eher ruhig und behäbig. Alle sind tagaktiv und ziehen sich nachts in Felshöhlen zurück oder graben sich in den Boden ein.
Tropische Lippfische sind protogyne Folgezwitter. Weibchen können sich in Männchen umwandeln. Das sind dann Supermännchen. Daneben gibt es Primärmännchen die von Geburt an das männliche Geschlecht haben. Die Supermännchen sind territorial und besitzen einen Harem. Alle tropische Lippfische laichen in Schwärmen oder paarweise pelagisch im freien Wasser. Die Eier und dei Larven treiben mit dem Plankton. Lippfische aus dem Mittelmeer und gemäßigten Meeren legen die Eier wie Stichlinge in Nester, in Gruben im Boden oder auf Seegras. Das Gelege wird dann vom Männchen bis zum Schlupf der Larven bewacht.
Die Systematik der Lippfische ist noch unsicher und umstritten. Es wurden eine Reihe von oder Triben aufgestellt.
Wrasse | Labridae | ベラ | Lūpažuvinės | Lipvissen | Wargaczowate | Labridae
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