| Wappen | Karte |
|---|---|
| Lippetal.png | Lage der Gemeinde Lippetal in Deutschland.png |
| Basisdaten | |
| Bundesland: | Nordrhein-Westfalen |
| Regierungsbezirk: | Arnsberg |
| Kreis: | Soest |
| Geografische Lage: | |
| Höhe: | 69–155 m ü. NN |
| Fläche: | 126,58 km² |
| Einwohner: | 12.861 (20. Jun. 2005) |
| Bevölkerungsdichte: | 102 Einwohner je km² |
| Postleitzahl: | 59510 |
| Vorwahlen: | 02923 (Herzfeld) 02527 (Lippborg) |
| Kfz-Kennzeichen: | SO |
| Gemeindekennzahl: | 05 9 74 024 |
| Gemeindegliederung: | 11 Ortsteile |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Bahnhofstr. 7 59510 Lippetal |
| Website: | www.lippetal.de |
| E-Mail-Adresse: | post@lippetal.de |
| Politik | |
| Bürgermeister: | Erhard Susewind (CDU) |
Im Norden Lippetals am Rand der Beckumer Berge, gibt es eine als Germanenlager bezeichnete Befestigungsanlage die aus Erdwällen besteht.
Ortschaften wie z.B. Oestinghausen (erstmals 1189 erwähnt), Lippborg (erstmals 1189 erwähnt), Hovestadt (erstmals 1213 erwähnt) und der Wallfahrtsort Herzfeld (erstmals 786 erwähnt) sind die ältesten Siedlungen in Lippetal.
Die den Übergang über die Lippe sichernde Burg Hovestadt wurde erstmals im Jahre 1292 urkundlich erwähnt. Wegen der strategisch günstigen Lage wurde die Burg mehrfach während des Mittelalters zerstört und wieder aufgebaut. Die als Wasserburg direkt an der Lippe gelegene Burg wurde ab 1563 gebaut und immer wieder verändert und erweitert bis zur heutigen Form.
Initiierung, Förderung, Koordination und unterstützende Begleitung geschichtlicher und heimatkundlicher Themen Lippetals soll die zentrale Aufgabe des am 15. Dezember 2005, im Haus Biele, Lippetal - Hovestadt gegründeten Vereins, mit dem vorläufigen Namen „Heimatverein Lippetal“ sein. Der neue Verein will die genannten Ziele in enger Zusammenarbeit mit allen Bürgerinnen und Bürgern, der Gemeindeverwaltung, den örtlichen Vereinen, Einrichtungen, Gruppierungen und Initiativen zu erfüllen suchen.
Die Kirche St. Cornelius und Cyprianus wurde am 19. September 1859 geweiht. Der Turm wurde 1875 errichtet. Im Jahre 1939 wohnten 2.152 Einwohner, im Jahre 1885 581 Einwohner in Lippborg. Im Jahre 1969 wurde Lippborg im Zuge der kommunalen Neuordnung vom alten Kreis Beckum in die Gemeinde Lippetal des Kreises Soest eingemeindet. Die Lippborger Kirmes und der Rosensonntagsumzug (seit 1983) sind neben dem Schützenfest die wichtigsten Veranstaltungen.
Zwischen Nordwald und seinem Nachbardorf Hovestadt liegt ein Sportplatz, Kindergarten und ein neu erbautes Altenheim mit betreutem Wohnen-Einrichtung. An Besonderheiten lässt sich ein Spielplatz, die Kornbrennerei und die St. Anna Kapelle nennen. Diese Kapelle im Stil der Renaissance wurde ca. in der ersten hälfte des 18. Jahrhunderts errichtet. Stifter der Kapelle war Johannes Theodor Cree, ein geistlicher der von dem Hof Cree in der Nähe stammte. Im Inneren befindet sich eine barocke Statue der Heiligen St. Anna. Zwei andere erhaltene Barockfiguren zeigen den heiligen Johannes Nepomuk und die heilige Luiza. Statt des ursprünglichen Barockaltars steht heute ein neugotischer Holzschnitzaltar in der Kapelle. Die Kapelle ist in Schiefer eingedeckt und hat eine Glocke aus dem Jahr 1729.
Ort in Nordrhein-Westfalen | Ort im Münsterland | Kreis Soest | Lippetal
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