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| Daten
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| Lage: | Nordrhein-Westfalen
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| Länge: | 255 km
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| Quelle: | Bei Bad Lippspringe 134 m ü. Normalnull
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| Mündung: | Bei Wesel in den Rhein 20 m ü. Normalnull
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| Wichtige Nebenflüsse: | Pader, Alme, Heder, Glenne, Ahse, Seseke, Stever
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| Größere Städte am Fluss: | Paderborn, Lippstadt, Hamm, Lünen, Marl, Dorsten, Wesel
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Die Lippe ist ein 255 km langer, rechter Nebenfluss des Rheins in Nordrhein-Westfalen mit einem Einzugsgebiet von 4.881,8 km². Am Pegel Hamm weist die Lippe einen mittleren Abfluss von 23 m³/s auf.
Flusslauf
Sie entspringt am Westhang des
Eggegebirges innerhalb des Stadtgebiets von
Bad Lippspringe. Von dort aus fließt sie in südwestlicher Richtung nach
Paderborn, wo sie das Wasser der
Pader und der
Alme aufnimmt. Beim Paderborner Stadtteil
Sande wird das Wasser des Flusses zum
Lippesee gestaut. Von dort aus fließt sie durch den südlichen Teil der
Westfälischen Bucht und darin in westlicher Richtung durch
Lippstadt; kurz danach mündet die von Norden kommende
Glenne ein. Anschließend erreicht sie
Lippetal und
Hamm, wo ihr die
Ahse zufließt. Danach gelangt sie an den Nordrand des
Ruhrgebiets, wo sie zunächst den Grenzfluss zwischen
Werne und
Bergkamen bildet. Sie fließt dann durch
Lünen, wo sie das Wasser der
Seseke aufnimmt, und vorbei an
Datteln,
Olfen und
Haltern, wo ihr die
Stever zufließt. Nach
Marl,
Dorsten und
Hünxe mündet sie schließlich bei
Wesel in den Rhein.
Parallel zur Lippe verläuft von Hamm-Uentrop durch Bergkamen und Lünen bis Datteln der Datteln-Hamm-Kanal und von dort bis zur Mündung der Wesel-Datteln-Kanal.
Der Radfernweg Römerroute führt in weiten Teilen entlang der Lippe.
Lippeschifffahrt
Die Geschichte der Lippeschifffahrt reicht mindestens bis in die Römerzeit zurück, denn bereits die Römer nutzten den Fluss, um ihre Güter mit Hilfe kleiner Schiffe zu transportieren. In späterer Zeit konnte sich die Lippeschifffahrt nicht recht entwickeln, da zahlreiche Mühlen und Sandbänke sowie die Zollschranken die Schifffahrt behinderten. Als jedoch
1815 Westfalen an
Preußen fiel und die Lippe auf ihrer gesamten Länge preußisch war, konnten Pläne zur Schiffbarmachung realisiert und die Schifffahrt ohne Zollschranken wirtschaftlich durchgeführt werden. Der Fluss wurde durch den Bau von Schleusen und Umgehungskanälen ausgebaut und war ab
1826 durchgängig bis Lippstadt schiffbar. Transportiert wurden insbesondere Salz, Getreide, Eisenerz, Steine und Holz. Die Fahrt von Hamm nach Wesel dauerte vier Tage, von Hamm nach Lippstadt einen Tag. Pferde auf "Treidelpfaden" zogen die Frachtkähne flussaufwärts. In der Mitte des neunzehnten Jahrhunderts befuhr das erste Dampfboot die Lippe. Der Boom in der Lippeschifffahrt dauerte jedoch nur kurze Zeit, da der Wassertransport nach dem Bau der Eisenbahn im ausgehenden 19. Jahrhundert kaum noch wirtschaftlich zu betreiben war.
Orte an der Lippe
Nebenflüsse
Paderzufluss in die Lippe.jpg
L = Linker, R = Rechter Nebenfluss
Weblinks
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