Lioba von Tauberbischofsheim, deutsch: Truthgeb († um 782 in Schornsheim) war Missionarin und Äbtissin.
Lioba bedeutet "die zu Liebende"
Die Heilige Lioba wurde im Benediktinerinnenkloster von Wimborne (Grafschaft Dorset) erzogen. Sie lebte dann als Nonne in Klöstern von Kent und Wessex. Diese Klöster unterstützten Bonifatius, mit dem Lioba verwandt war, bei seiner Missionsarbeit im Fränkischen Reich.
732/735 folgte Lioba Bonifatius ins Frankenreich. Bonifatius machte sie zur Äbtissin des Klosters Tauberbischofsheim. Sie missionierte durch die theologische Unterrichtung junger Mädchen.
Lioba starb auf dem ihr zugewiesenen Königsgut Schornsheim. Sie wurde in Fulda beigesetzt.
Um 838 schrieb Rudolf von Fulda die Vita Leobae.
Lioba gilt traditionell als Stadtpatronin von Tauberbischofsheim. Mit einem Festakt während des Stadtjubiläums 2005 im Rathaussaal wurde die Heilige förmlich zur Schirmherrin der Stadt erhoben. Der Freiburger Erzbischof Robert Zollitsch unterzeichnete im Beisein von Bürgermeister Wolfgang Vockel die Ernennungsurkunde.
Die Liobaschwestern sind eine 1920 gegründete Ordensgemeinschaft der Benediktinerinnen.
Der katholische und evangelische Gedenktag ist der 28. September, der Tag an dem ihre Gebeine in die Bergkirche St. Peter in Petersberg umgebettet wurden.
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"Lioba von Tauberbischofsheim".
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