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Linpack ist ein Benchmark-Programm, das die Geschwindigkeit eines Computers durch das Lösen von linearen Gleichungssystemen misst.

Linpack wird zur Leistungsmessung von Supercomputern eingesetzt. Das Ergebnis wird in FLOPS angegeben und in der TOP500-Liste der schnellsten Supercomputer veröffentlicht. Linpack-Programme sind normalerweise in Fortran verfasst, es gibt aber auch Versionen in den Programmiersprachen C, C++, Pascal und anderen.

Kritik


In letzter Zeit gerät der Vergleich mit Linpack oft in Kritik, da bestimmte Architekturen bei ihm besser abschneiden, und er somit nicht vergleichbare Resultate liefert. Vor allem Systeme, die mit relativ geringen Speicherbandbreiten und -kapazitäten ausgestattet sind, haben es zu leicht, dank ihrer reinen CPU-Leistung an die Spitze der Liste zu kommen, obwohl sie nur für sehr spezielle Probleme, nicht aber für umfangreiche, realitätsnahe Simulationen genutzt werden können.

Einige Linpack-Benchmarks (Größenordnungen), Stand Juni 2006


Name Beschreibung Top500-Position Linpack
IBM BlueGene/L Supercomputer, Lawrence Livermore National Laboratory 1. ca. 280.000 GigaFLOPS
IBM BlueGene/L Supercomputer, "JUBL", Forschungszentrum Jülich 8. ca. 37.000 GigaFLOPS
System X Supercomputer, 1100 Dual 2,3 GHz Apple Xserve G5, Virginia Tech University 28. ca. 12.000 GigaFLOPS
IBM p690-Cluster Supercomputer, "JUMP", Forschungszentrum Jülich 86. ca. 5.500 GigaFLOPS
Intel Itanium2 1,6 GHz 64-Bit-Workstation --- ca. 6,0 GigaFLOPS
Intel Xeon 3,6 GHz Workstation --- ca. 4,2 GigaFLOPS
AMD Opteron 2,6 GHz 64-Bit-Workstation --- ca. 3,9 GigaFLOPS
Pentium 4, 3 GHz Standard-PC --- ca. 3,6 GigaFLOPS
Pentium 2, 450 MHz Standard-PC, veraltet --- ca. 0,4 GigaFLOPS
Intel 386DX, 33 MHz Alter PC --- ca. 0,008 GigaFLOPS

Weblinks


Anwendungsprogramm

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This article is licensed under the GNU Free Documentation License. It uses material from the "Linpack".

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