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Linienschiffskapitän war ein Offiziersrang der k.(u.)k. Kriegsmarine und entsprach rangmäßig dem Oberst bei den Landstreitkräften. Sein Äquivalent in der deutschen Kriegsmarine: Kapitän zur See. Die Rangbezeichnung wurde in Nachfolgestaaten Österreich-Ungarns teilweise weiterverwendet, so z.B. in der Marine Jugoslawiens.

Der Titel erklärt sich aus der bis weit ins 19. Jahrhundert üblichen Einteilung der Kriegsschiffe in Größenklassen, angefangen von der kleinsten, der Korvette, über die Fregatte bis zum Linienschiff. In der österreichischen Kriegsmarie führte das zu dementsprechend gebildeten Titulaturen: Korvettenkapitän (Äquivalent zum Major, Titel ident mit dem der deutschen Kriegsmarine), Fregattenkapitän (Oberstleutnant, Titel ident mit dem der deutschen Kriegsmarine), und eben Linienschiffskapitän.

In systematischer Entsprechung wurde in Österreich-Ungarn auch die Rangfolge der Marine-Subalternoffiziere wie folgt tituliert: Korvettenleutnant (als Äquivalent zum Leutnant See), Fregattenleutnant (entspricht dem Oberleutnant See) und Linienschiffsleutnant (entspricht dem Hauptmann bzw. deutschen Kapitänleutnant)

Militär (Österreich) | Marine | Offiziersdienstgrad

Captain

 

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