JFK AirTrain.jpg (New York). Zwischen den Schienen der Stator des Linearmotors.]] 03260002.jpg mit Linearmotor]] Ein Linearmotor ist eine elektrische Antriebsmaschine. Im Gegensatz zu den verbreiteten rotierenden Maschinen versetzt ein Linearmotor die mit ihm verbundene Objekte nicht in eine drehende sondern in eine geradlinige Bewegung (Translationsbewegung).
Eine andere Möglichkeit zur Konstruktion eines Linearmotors ist die Abwicklung eines rotierenden Schrittmotors in die Ebene.
Ein Linearmotor kann auf eine beliebige Länge gebaut werden z.B. für Bahnantriebe (Transrapid / RailCab oder auch Achterbahnen). Für weiträumige Bewegungen (z.B. Transportantriebe) kann der Linearmotor auch in gekurvter Form ausgeführt werden.
Interessanterweise wurde der Linearmotor früher als der rotatorische Motor erfunden. 1854 wurde das US Patent 10480 "Improvement in electro-magnetic engines" von Charles Grafton Page erteilt. Dieses Patent beschreibt einen Solenoid-Linearmotor mit Schubkurbel, der zum Antrieb von Lokomotiven gedacht war.
Linearmotoren haben in diesem Bereich den Vorteil hoher Beschleunigungen von bis zur sechsfachen Fallbeschleunigung und von Verfahrgeschwindigkeiten bis 800 m/min. Maximale Kräfte von bis zu 20700 N. Linearmotoren werden auch in Zerspanenden Werkzeugmaschinen eingesetzt. Viele Hersteller Weltweit setzen heute schon auf diese neue Antriebsmöglichkeit z.B. DMG, Hermle, Comau, Excello,....!
Linearmotoren werden auch häufig in Positioniergeräten oder verschiedenen anderen Maschinenarten, etwa bei Ultraschallmikroskopen, Plasmaschneidanlagen, Laserschneidanlagen und Wasserstrahlschneidanlagen, eingesetzt.
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