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Eine Lightgun ist ein Eingabegerät für Arcade Games und Videospiele. Die erste Lightgun erschien für den MIT Whirlwind-Computer.

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Allgemeine Informationen


Lightguns sind ballistischen Waffen nachempfunden (meist Pistolen oder Bazookas) und dienen dem Zweck, Objekte auf einem Bildschirm ins Visier zu nehmen. Modelle mit Force Feedback-Unterstützung können auch den Rückstoß der Waffe beim Feuern simulieren.

Lightguns sind bei Arcade Games beliebt und verbreitet, fristen auf dem Heimkonsolenmarkt jedoch ein Schattendasein. Es gibt nur wenige kompatible Spiele. Dies liegt möglicherweise daran, dass nur wenige Spieler gewillt sind sich ein zusätzliches Steuergerät für ihr System anzuschaffen. Außerdem gibt es oft Bedenken, der kleine heimische Fernseher sei nicht so gut für Lightguns geeignet wie die großen Spielautomatenbildschirme.

Die bekannteste Lightgun ist Nintendos Zapper Gun für das Nintendo Entertainment System, jedoch erschienen auch Geräte für Sony PlayStation, Sega Master System, Sega Saturn, Sega Dreamcast, Magnavox Odyssey, XBox und viele andere Plattformen.

Funktionsweise


Die "Lightgun" trägt ihren Namen, weil sie mit Hilfe des Lichtes registriert, auf welchen Punkt des Bildschirms der Spieler zielt. Zwar suggeriert der Name, die Waffe verschieße selbst einen Lichtstrahl, jedoch empfängt sie in Wirklichkeit Licht vom Bildschirm durch eine Photodiode im Pistolenlauf. Die Diode nutzt die Lichtsignale zum Zielen, in Verbindung mit einem gut abgestimmten elektronischen Mechanismus zwischen Abzug und Grafikprogrammierung. Es gibt zwei gebräuchliche Versionen dieser Technik, das grundlegende Konzept ist jedoch identisch wie beim Lichtgriffel: Bei Betätigung des Abzugs wird der Bildschirm schwarz, und die Diode schaltet auf Empfang. Dann färbt sich der Bildschirm komplett oder teilweise weiß, so dass der Computer feststellen kann, wohin die Waffe zielt, indem die Diode den genauen Moment erkennt, in dem der Bildschirm an der Zielstelle weiß wird. Dies basiert darauf, dass bei einer Kathodenstrahlröhre, wie sie in den meisten herkömmlichen Fernsehern und Monitoren eingebaut ist, das Bild zeilenweise nacheinander aufgebaut wird und somit die Bildpunkte nicht genau gleichzeitig weiß werden. Eine herkömmliche Lightgun kann an Plasma-, LCD- und TFT-Bildschirmen sowie mit Rückprojektions-Fernsehern und Beamern nicht korrekt funktionieren. Es gibt aber bereits Hersteller die sich diesem Problem angenommen haben (siehe bei Links) Der Spieler merkt von all dem nichts, da der Vorgang in sehr kurzer Zeit abläuft.

Bei der Pong Konsole handelte es sich nur um einen Lichtsensor. Aus diesem Grund musste der Raum abgedunkelt werden, da der Sensor auf jedes Licht reagierte. Wenn die Lightgun ins Licht gehalten wurde, bekam man immer Punkte.

Wenn es aber dunkel war, musste man auf einen weißen Punkt auf dem Bildschirm zielen. Wenn die empfangene Helligkeit ausreichend war, gab es Punkte.

Die alte Pong Konsole war nur schwarzweiß, weswegen es nur bei ihr funktioniert hat.

Weblinks


Eingabegerät

Light gun | Valopistooli | Ljuspistol

 

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