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Als Fußball-Liga oder kurz Liga wurde von 1950 bis 1991 die zweithöchste Spielklasse im Deutschen Fußballverband der DDR (DFV) bezeichnet. Sie diente als Unterbau der Fußball-Oberliga.

Das Leistungsgefälle zwischen Oberliga und Liga wurde besonders ab Mitte der 1960er Jahre recht groß, da in der Oberliga hauptsächlich die „reinen“ Fußballklubs spielten, welche vom Staat innerhalb der Sportförderung unterstützt wurden.

Einteilung der Liga in Staffeln


In der ersten Saison 1950/1951 wurde in zwei Staffeln mit jeweils zehn Teams gespielt. Die Einteilung erfolgte nach regionalen Gesichtspunkten in Staffel Nord und Staffel Süd. In der Saison 1954/1955 wurde auf drei Staffeln erhöht.

Ab 1958 folgte ein Reduzierung auf eine Staffel mit 14 Mannschaften. Gleichzeitig wurde eine weitere Spielklasse zwischen der eigentlichen Liga und den Bezirksklassen eingeführt. Es gab somit die I. DDR-Liga und die II. DDR-Liga. Nach Abschaffung der II. DDR-Liga 1962 spielte man bis 1971 wieder in zwei Staffeln mit je 16 Vereinen. Die jeweiligen Tabellenersten waren aufstiegsberechtigt.

Ab der Saison 1971/1972 bis zur Saison 1983/84 wurde in fünf Staffeln mit jeweils zwölf Mannschaften gespielt. Die fünf Staffelsieger spielten in einer Aufstiegsrunde die beiden Aufsteiger in die Oberliga aus.

Ab 1984/1985 gab es wieder zwei Staffeln, diesmal mit je 18 Mannschaften. Die beiden Staffelmeister stiegen direkt auf.

Fußballwettbewerb für Vereinsmannschaften

Fußballwettbewerb für Vereinsmannschaften

 

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