| XXIII. Wiener Gemeindebezirk
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| Wappen
| Karte
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| || Kartewien23.png
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| Name: | Liesing
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| Fläche: | 32,00 km²
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| Einwohner: | 84.718 (Volkszählung 2001)
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| Bevölkerungsdichte: | 2647,4 Einwohner je km²
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| Postleitzahl: | A-1230
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| Adresse des Bezirksamtes: | Perchtoldsdorfer Straße 2 A-1230 Wien
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| Offizielle Website: | www.wien.gv.at/liesing
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| E-Mail-Adresse: | post@b23.magwien.gv.at
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| Politik
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| Bezirksvorsteher | Manfred Wurm (SPÖ)
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| Bezirksvertretung (56 Bezirksräte) | SPÖ 30, ÖVP 11, FPÖ 8, Grüne 7
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| Karte: Liesing mit Bezirksteilen
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| Liesing Bezirk.png
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Geschichte
Liesing ist der 23.
Wiener Gemeindebezirk. Gebildet wurde er nach dem
"Anschluss" Österreichs an Deutschland. Mit dem Gesetz vom
1. Oktober 1938 wurde Wien von 21 Bezirken auf 26 Bezirke zu
Groß-Wien vergrößert. 15 niederösterreichische Orte, insbesondere Orte der alten Gerichtsbarkeit Liesing wurden dabei zum 25. Bezirk vereint. Nach der Besetzung Wiens durch die
Alliierten wurde das Gesetz von 1938 nicht anerkannt, und Liesing fiel zunächst als Teil Niederösterreichs in die sowjetische
Besatzungszone.
1946 wurde das so genannte "Gebietsänderungsgesetz" beschlossen, das die Stadterweiterung von 1938 großteils wieder rückgängig machte. Ein
Veto der Besatzungsmächte verhinderte das Gesetz aber zunächst. Erst
1954 wurde der Einspruch zurückgezogen. Liesing war einer von nur zwei Bezirken, die bei Wien blieben. Jedoch wurden die Orte
Breitenfurt bei Wien,
Laab im Walde,
Purkersdorf,
Perchtoldsdorf,
Vösendorf und
Kaltenleutgeben wieder Niederösterreich zugeordnet. Darüberhinaus wurde
Hadersdorf-Weidlingau dem 14. Bezirk
Penzing zugeteilt.
Bezirksteile
Seit 1954 setzt sich der 23. Wiener Gemeindebezirk aus den folgenden, ehemaligen Ortschaften zusammen:
Geografie
Liesing liegt im Südwesten der Stadt Wien und grenzt an
Niederösterreich sowie an die Bezirke
Favoriten,
Meidling und
Hietzing. Der Bezirk liegt entlang der beiden Ufer des Liesingbaches und erstreckt sich vom
Wienerwald bis ins
Wiener Becken. Liesing ist mit einem Anteil von 7,7% an der Gesamtfläche der fünftgrößte Bezirk Wiens. Ein Drittel fällt dabei auf Grünflächen. Von wirtschaftlicher Bedeutung war lange Zeit der
Liesingbach, der sich bei
Rodaun als "Reiche Liesing" mit der "Dürren Liesing" vereint. Die Ortschaften des Bezirks waren lange Zeit von Überschwemmungen bedroht. 1916 begann schließlich die Regulierung, die nach dem
Zweiten Weltkrieg abgeschlossen war. Heute ist man bemüht die harte Verbauung durch eine
Renaturierung zu ersetzten.
Sehenswürdigkeiten
Im Ortsteil Mauer liegt die
Wotrubakirche, eine aus kubischen Formen zusammengefügte Kirche vom Bildhauer
Fritz Wotruba.
Politik
Vor dem Jahr 1938 stellten die
Sozialdemokraten in allen Ortschaften des heutigen Bezirkes außer Kalksburg, Rodaun und Mauer den Bürgermeister. Nach dem Vorbild des "Roten Wien" versuchten die Politiker die sozialen und hygienischen Missstände zu beseitigen. Dies gelang im konservativ dominierten Niederösterreich aber nur den reicheren Gemeinden. Nach dem Verbot der Sozialdemokratischen Partei 1934 übernahm die
Vaterländische Front die Macht.
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| Bezirksvorsteher/innen seit 1954
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| Johann Radfux (SPÖ) | 1954-1962
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| Reinhold Suttner (SPÖ) | 1962-1968
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| Hans Lackner (SPÖ) | 1968-1983
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| Heinrich Haberl (SPÖ) | 1983-1988
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| Johann Wimmer (SPÖ) | 1988-1995
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| Manfred Wurm (SPÖ) | 1995-
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Bei den ersten Wahlen im Jahr 1945 erreichte die
SPÖ mit 55,3 Prozent die absolute Mehrheit. Die
ÖVP erreichte 31,7 Prozent, die
KPÖ beachtliche 13 Prozent. 1946 löste der Sozialdemokrat Hans Radfux den von der sowjetischen Besatzungsmacht eingesetzten Bezirksvorsteher ab. In der Folge dominierte die SPÖ den Bezirk und stellte alle Bezirksvorsteher. Bei den letzten Bezirksvertretungswahlen 2005 erreichte die
SPÖ 51,1% (+ 1,9%), die
ÖVP 19,4% (+ 2,8%), die
FPÖ 13,4% (- 5,4%) und die
Grünen 12,8% (+ 1,1%). Das
LIF konnte mit 0,47% (- 2,4%) kein Mandat mehr erringen.
Quelle
- Wiener Bezirkshandbücher. 23. Bezirk. Wien 2002
Weblinks
Siehe auch
Wiener Gemeindebezirk |
Liesing |
Liesing