Das liebigsche Minimumgesetz (von Carl Philipp Sprengel 1828, von Justus Liebig 1855 popularisiert) besagt, dass das Wachstum von Pflanzen durch die knappste Ressource eingeschränkt wird. Diese Ressource wird auch als Minimumfaktor bezeichnet. Wird ein Nährelement hinzugegeben, das bereits im Überfluss vorhanden ist, hat das keinen Einfluss auf das Wachstum.
Das Minimumgesetz ist ein wichtiger Grundsatz bei der Düngung.
Als Modell des Gesetzes fungiert die Minimum-Tonne.
Es zeigte sich, daß das Gesetz auf höherem Ertragsniveau so nicht uneingeschränkt gültig ist. Das Minimumgesetz wurde daher von G. Liebscher 1895 modifiziert zum Optimumgesetz; der Minimumfaktor ist um so stärker ertragswirksam, je mehr die anderen Faktoren im Optimum sind.
Pflanzenernährung | Bodenfruchtbarkeit
Minimumsloven | Liebig's law of the minimum | Loi de Liebig sur le minimum | Prawo minimum Liebiga | Liebigs minimilag
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"Liebigsches Minimumgesetz".
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