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Levi Eschkol Schkolnik (* 25. Oktober 1895; † 26. Februar 1969 in Jerusalem) war von 1963 an der dritte Ministerpräsident Israels.

Levi Eschkol wurde 1895 in einem kleinen Dorf in der Nähe von Kiew (Ukraine) geboren. Levi Eschkols Mutter neigte dem Hasidismus und sein Vater den Mitnagdim zu. Deshalb wurde Eschkol traditionell erzogen. Im Jahre 1914 ging Eschkol nach Palästina (damals noch Teil des Osmanischen Reiches). Bald schon wurde er Freiwilliger in der Jüdischen Legion.

1951 wurde Eschkol erstmals als Mitglied der Mapai in die Knesset gewählt. 1963 wurde Eschkol David Ben Gurions Nachfolger als israelischer Ministerpräsident. Unter seiner Führung nahm Israel 1965 erstmalig diplomatischen Kontakt mit der Bundesrepublik auf. Er initiierte auch kulturelle Verbindungen mit der Sowjetunion. Dies machte auch die Ausreise einer Reihe jüdischer Sowjetbürger möglich. Er spielte auch eine führende Rolle im Sechstagekrieg im Juni des Jahres 1967. Während der Krise bildete er eine Regierung der Nationalen Einheit und ernannte Mosche Dajan zum Verteidigungsminister. Außerdem ist er für die Umsetzung des nationalen Wassersystems bekannt.

Eschkol starb im Amt an einem Herzinfarkt.

Siehe auch: Eschkol-See, Hevel Eschkol

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