Lesum(fluss).jpg | Lesum(fluss)_richtung_grohn.jpg | Lesum(fluss)_muendung_in_weser_vegesack_20060114.jpg Der Begriff Lesum (lat. Lesmona) ist Name zweier "geographischer Einheiten" in Bremen.
Nach dem Dreißigjährigen Krieg hatten Fluss und insbesondere die zum Schutz der Lesumbrücke am südlichen Brückenkopf erbaute Burg im heutigen Ortsteil Burg-Grambke (daher Burglesum} strategische Bedeutung bei der Verteidigung Bremens gegen die Ansprüche Schwedens aus dem Westfälischen Frieden, was zur Zerstörung der Burg am 14. Juli 1653 führte.
Die Lesum war bis zum 1. November 1939 Grenzfluss zwischen dem Land Bremen und der preußischen Provinz Hannover. Im Zuge einer Gebietsreform wurde Bremen um die heutigen Stadtteile nördlich der Lesum, u.a. Grohn, St. Magnus, Lesum und Burgdamm, erweitert.
1971 - 74 wurde zum Schutz vor Hochwasser das Lesumsperrwerk erbaut, welches gleichzeitig eine Brückenverbindung für Fussgänger und Radfahrer zwischen Grohn und Lesumbrok im südlich der Lesum gelegenen Werderland bildet.
Weitere Brücken sind neben der historischen Brücke im Verlauf der heutigen B 6 die Autobahnbrücke der A 27 sowie die Eisenbahnbrücke der Strecke Bremen - Bremerhaven bzw. Bremen-Vergesack.