Eckhard Lesse (* 1. Dezember 1948 in Badeborn/Harz) ist ein ehemaliger deutscher Leichtathlet und Olympiateilnehmer. Er startete für den SC Magdeburg.
1971 begann seine internationale Karriere mit der Teilnahme an der Europameisterschaft in Helsinki, wo er in 10.000 Meter-Lauf startete. 1972 startete er für die DDR bei den Olympischen Spielen in München über die Marathon-Distanz; im gleichen Jahr stellte er in Karl-Marx-Stadt mit 2:13:19,4 Stunden einen neuen DDR-Rekord über diese Distanz auf. Ein Jahr später wurde er DDR-Vizemeister im Marathon und errang den dritten Platz beim Weltpokal in Fukuoka. Darüber hinaus gewann er den Marathon-Europacup in Manchester. 1974 gewann er bei der Europameisterschaft in Rom in der Marathonkonkurrenz die Silbermedaille und wurde bei den Weltpokal-Wettbewerben in Fukuoka Zweiter. Im gleichen Jahr verbesserte er den DDR-Rekord über die Marathon-Distanz ein weiteres Mal; diesmal auf 2:12:02,0 Stunden. 1975 belegte er bei der Weltpokal-Konkurrenz in Fukuoka den fünften Platz.
Im Jahr 1979 beendete Eckhard Lesse seine aktive sportliche Laufbahn. Bei einer Größe von 1,79 m hatte er ein Wettkampfgewicht von 62 kg.
Heute betreut er als Abteilungsleiter die Volleyballer des Sportvereins der Universität in Dresden und leitet seit etwa drei Jahrzehnten eine 20-köpfige Frauensportgruppe in Magdeburgs Stadtteil Sudenburg.
Eckhard Lesse wohnt in Magdeburg, ist seit 36 Jahren verheiratet und hat eine Tochter.
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