Leopold Kronecker (* 7. Dezember 1823 in Liegnitz; † 29. Dezember 1891 in Berlin) war einer der bedeutendsten deutschen Mathematiker. L Kronecker.jpg
1841 begann er das Studium der Philosophie an der Universität Berlin und besuchte während des Studiums ein breitgefächertes Spektrum an Vorlesungen in Mathematik, Naturwissenschaften, Philosophie und klassischer Philologie. Nach kurzen Abstechern an die Universitäten von Bonn und Breslau kehrte er 1844 nach Berlin zurück, wo er 1845 mit seiner Arbeit "De Unitatibus Complexis" ("Über komplexe Einheiten") zum Doktor der Philosophie promoviert wurde.
Danach verließ er die Universität und widmete sich einige Jahre sehr erfolgreich dem Gelderwerb als Geschäftsmann. 1855 war er wirtschaftlich unabhängig und kehrte als Privatgelehrter an die Universität Berlin zurück. Zu seinen Schülern zählte unter anderem Georg Cantor. Einen Ruf auf eine Professur in Göttingen lehnte er 1868 ab. Er blieb in Berlin und folgte dort 1883 seinem ehemaligen Lehrer Kummer auf dessen Lehrstuhl nach.
Leopold Kronecker starb am 29. Dezember 1891 an den Folgen einer Bronchitis.
Nach ihm benannt sind
Mann | Deutscher | Mathematiker (19. Jh.) | Geboren 1823 | Gestorben 1891
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