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Leopold III. (* 1. November 1351 in Wien; † 9. Juli 1386 in Sempach) war Herzog von Österreich, der Steiermark und Kärnten.

Leopold III. wurde als Sohn von Herzog Albrecht II. und Johanna, Tochter von Ulrich II. (Graf von Pfirt) geboren. Zunächst betreute er Tirol, ab 1358 regierte er nach dem Tod seines Vaters mit seinen Brüdern Rudolf IV. (dem Stifter) und Albrecht III. Österreich. Leopold war mit der Mailänder Herzogstochter Viridis Visconti, Tochter von Bernabo Visconti verheiratet.

Durch den Neuberger Teilungsvertrag vom 25. September 1379 erhielt Leopold III. die Herzogtümer Steiermark (mit Wiener Neustadt), Krain, Görz, Kärnten, die Windische Mark und Güter in Friaul sowie Tirol und Vorderösterreich westlich des Arlbergs zugesprochen. 1368 erwarb er Freiburg im Breisgau, 1375 kam Feldkirch, 1382 auch Triest hinzu. In den 1380er Jahren versuchte Leopold in Tirol den Handel durch gezielte Privilegien der Städte (z. B. Meran) zu fördern. Dies trug zum Aufstieg des Bürgertums in den Städten bei.

Leopold versuchte seine Position im Westen auszubauen, erlitt jedoch gegen die Eidgenossen in der Schlacht bei Sempach 1386 eine Niederlage und fiel selbst in der Schlacht. Er wurde in der Kirche des Klosters von Königsfelden bei Brugg begraben und fand nach mehreren Umbettungen seine letzte Ruhestätte in der Stiftskirchengruft des Klosters Sankt Paul im Lavanttal in Kärnten.

Nachkommen


Herzog (Österreich) | Habsburger | Mann | Geboren 1351 | Gestorben 1386

Leopold III, Duke of Austria | レオポルト3世 | Leopold VIII van Stiermarken

 

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