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Leonberg ist eine Stadt in der Mitte des Bundeslandes Baden-Württemberg, etwa 13 km westlich von Stuttgart. Mit ca. 45.000 Einwohnern ist sie hinter Sindelfingen und Böblingen die drittgrößte Stadt des Landkreises Böblingen. Leonberg ist Große Kreisstadt und als Mittelzentrum ausgewiesen. Bis 1973 war Leonberg Sitz des gleichnamigen Landkreises, der im Zuge der Kreisreform aufgelöst wurde.
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Geografie
Leonberg liegt über dem rechten Hang des
Glemstales, auf einem Sporn, einem Ausläufer des Engelbergs, der wiederum Teil des Glemswaldes ist. Die Glems betritt im Südosten von Stuttgart kommend das Stadtgebiet, fließt dann nach Nordwesten, wendet sich beim Stadtteil Eltingen nach Nordosten, fließt anschließend durch die westliche Kernstadt (die Altstadt liegt rechts des Flusses), dann im Süden des Stadtteils Höfingen vorbei und verlässt das Stadtgebiet im Nordosten in Richtung
Ditzingen wieder. Die nördlichen Stadtteile Höfingen und Gebersheim zählen zum
Strohgäu.
Nachbargemeinden
Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Stadt Leonberg. Sie werden im
Uhrzeigersinn beginnend im Norden genannt:
Ditzingen und
Gerlingen (
Landkreis Ludwigsburg),
Stuttgart (
Stadtkreis) sowie
Magstadt,
Renningen und
Rutesheim (alle
Landkreis Böblingen)
Stadtgliederung
Leonberg besteht aus der
Kernstadt, dem
1938 eingemeindeten, heute mit der Kernstadt zusammen gewachsenen Stadtteil
Eltingen und den im Rahmen der
Gebietsreform 1975 eingegliederten
Stadtteile
Gebersheim,
Höfingen und
Warmbronn. Zur Kernstadt gehören auch die Stadtteile
Silberberg (räumlich getrennt) und
Ramtel, das Wohngebiet Gartenstadt sowie weitere räumlich getrennte
Wohnplätze mit eigenem Namen, wie Eichenhof, Glemseck, "Hinter Ehrenberg", Mahdental und Rappenhof. Auch im Stadtteil Höfingen unterscheidet man räumlich getrennte Wohnplätze mit eigenem Namen, wie etwa Tilgshäusleshof und Wannenhof.
Die drei 1975 eingegliederten heutigen Stadtteile Gebersheim, Höfingen und Warmbronn sind zugleich Ortschaften im Sinne der baden-württembergischen Gemeindeordnung, das heißt sie haben jeweils einen von der Bevölkerung bei jeder Kommunalwahl neu zu wählenden Ortschaftsrat, dessen Vorsitzender der Ortsvorsteher ist.
Raumplanung
Leonberg ist ein
Mittelzentrum in der
Region Stuttgart, deren
Oberzentrum Stuttgart ist. Zum Mittelbereich Leonberg gehören noch die Städte und Gemeinden im Norden des Landkreises Böblingen, im Einzelnen:
Renningen,
Rutesheim,
Weil der Stadt und
Weissach.
Geschichte
1248/49 wurde von
Graf Ulrich I. von
Württemberg die Stadt Levinberch auf dem heutigen Stadtgebiet von Leonberg gründet. Im Reichskrieg gegen Graf
Eberhard I. von Württemberg (
1312 bis
1316) unterstellte sich Leonberg der Reichsstadt
Esslingen, gehörte aber seit
1383 endgültig zu
Württemberg und wurde Sitz eines Amtes.
1457 tagt in Leonberg der 1. württembergische Landtag um die Vormundschaft des unmündigen
Eberhardt V. zu regeln. Im dreißigjährigen Krieg raffte die Pest die Hälfte der Bevölkerung hin.
Während der Zeit der Hexenverfolgungen erhob der Leonberger Vogt Lutherus Einhorn während seiner Amtszeit (1613-1629) gegen 15 Frauen Anklage wegen Hexereiverdachts und ließ acht Todesurteile gegen "überführte" Hexen vollstrecken. Er handelte in Übereinstimmung mit der Leonberger Stadtobrigkeit und weiter Teile der Bevölkerung.
Einer der bekanntesten württembergischen Hexenprozesse in Leonberg fand 1615 gegen Katharina Kepler statt, Mutter des kaiserlichen Astronomen Johannes Kepler. Im Oktober 1620 konnte Kepler die Freilassung seiner Mutter durchsetzen.
Bei der Neugliederung Württembergs am Anfang des 19. Jahrhunderts wurde das Amt Leonberg 1806 zum Oberamt erhoben. 1846 wurde die Hunderasse Leonberger aus Bernhardiner, Neufundländer und Pyrenäenberghund gezüchtet. 1869 erhielt die Stadt Anschluss an die Württembergische Schwarzwaldbahn. 1938 wurde der Engelbergtunnel als erster Autobahntunnel Deutschlands gebaut und im Zuge der Kommunalreform das Oberamt in den Landkreis Leonberg überführt.
Die Einwohnerzahl der Stadt Leonberg überschritt 1961 die Grenze von 20.000. Daraufhin stellte die Stadtverwaltung den Antrag auf Erhebung zur Großen Kreisstadt, was die baden-württembergische Landesregierung dann mit Wirkung vom 1. Oktober 1963 beschloss.
Bei der Kreisreform 1973 wurde der Landkreis Leonberg aufgelöst. Der südliche Teil und mit ihm die Stadt Leonberg kamen zum Landkreis Böblingen, der nördliche Teil des Kreises wurde dem Enzkreis bzw. dem Landkreis Ludwigsburg zugeordnet. Mit der Eingliederung von drei Nachbargemeinden 1975 erreichte das Stadtgebiet seine heutige Ausdehnung.
Als eine der ersten Kommunen in Deutschland hat Leonberg im Jahr 2004 nach einer entsprechenden Studie beschlossen, die EDV der Stadtverwaltung in Einzelschritten auf Linux bzw. freie Software umzustellen. Siehe hierzu auch Linux in staatlichen Einrichtungen.
Religionen
Die Bevölkerung von Leonberg gehörte ursprünglich zum
Bistum Speyer und war dem
Archidiakonat St. Trinitatis, Landkapitel Markgröningen, unterstellt. Da die Stadt schon früh zu
Württemberg gehörte, wurde auch hier ab
1535 durch Herzog
Ulrich die
Reformation eingeführt, daher war Leonberg über Jahrhunderte eine überwiegend protestantische Stadt.
1552 wurde die Stadt Sitz eines
Dekanats, dessen Dekanatskirche die Stadtkirche ist. Die Kirchengemeinde Leonberg wuchs nach dem
Zweiten Weltkrieg infolge Zuzugs stark an und wurde daher geteilt. So entstand die Blosenbergkirchengemeinde (Kirche von
1966). Bereits
1959 wurde in der Gartenstadt ein Gemeindehaus für die dortige Bevölkerung gebaut. Die Kirchengemeinde im Stadtteil Eltingen besteht ebenfalls bereits seit der Reformation. Von dieser Gemeinde wurde in den
1960er Jahren die Kirchengemeinde Ramtel (Versöhnungskirche, erbaut
1965) abgetrennt. Alle vier Gemeinden (Stadtkirche, Blosenberg, Eltingen und Ramtel) bilden zusammen die Evangelische Gesamtkirchengemeinde Leonberg. Auch in den Stadtteilen Gebersheim, Höfingen und Warmbronn wurde infolge der frühen Zugehörigkeit zu Württemberg die Reformation eingeführt. Es gibt daher jeweils eine evangelische Kirchengemeinde, die wie die 4 Gemeinden der Gesamtkirchengemeinde Leonberg zum Dekanat Leonberg innerhalb der
Evangelischen Landeskirche in Württemberg gehören.
Katholiken gibt es in Leonberg erst wieder seit dem späten 19. Jahrhundert. Für sie wurde 1946 eine eigene Pfarrei errichtet und 1950 eine eigene Kirche, St. Johannes Baptista, gebaut. Zur Kirchengemeinde gehört auch der Stadtteil Warmbronn, wo es jedoch ein eigenes Gemeindehaus St. Franziskus gibt. Im Stadtteil Höfingen wurde 1966 die Kirche St. Michael erbaut und 1967 zur Pfarrei erhoben. Diese betreut auch die Katholiken aus Gebersheim. Beide Kirchengemeinden bilden die Seelsorgeeinheit 6 im Dekanat Böblingen des Bistums Rottenburg-Stuttgart.
Neben den beiden großen Kirchen gibt es in Leonberg auch Freikirchen und Gemeinden, darunter die Evangelisch-methodistische Kirche (Pauluskirche), die Adventgemeinde und die Immanuel-Gemeinde Leonberg e.V. Auch die Neuapostolische Kirche ist in Leonberg vertreten.
Eingemeindungen
- 1938: Eltingen
- 1. Januar 1975: Gebersheim, Höfingen, Warmbronn und Silberberg (Gemeinde Renningen; er wurde mit dem gleichnamigen bereits zu Leonberg gehörigen Stadtteil vereinigt)
Einwohnerentwicklung
Die Einwohnerzahlen sind Schätzungen, Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter (nur
Hauptwohnsitze).
|
¹
Volkszählungsergebnis
Politik
Gemeinderat
Der
Gemeinderat hat seit der letzten
Kommunalwahl vom
13. Juni 2004 insgesamt 34 Sitze. Diese verteilen sich auf die einzelnen Parteien und Gruppierungen wie folgt:
- CDU 28,3% (-5,7) - 10 Sitze (-6)
- FWG 27,0% (+4,5) - 7 Sitze (=)
- SPD 20,4% (-3,5) - 7 Sitze (-4)
- GABL 14,9% (+5,0) - 5 Sitze (+1)
- FDP/DVP 9,4% (+2,5) - 3 Sitze (=)
- SALZ (Stadt: Arbeit, Leben, Zukunft) -2 Sitze (+2)
Bürgermeister
An der Spitze der Stadt Leonberg wird seit
1304 ein vom Landesherrn ernannten
Schultheiß erwähnt. Ab
1425 trat an dessen Stelle der
Vogt, der zugleich das gesamte Amt Leonberg verwaltete. Ab
1535 gab es einen Obervogt und einen Untervogt. Beide wählten den Richter. Daneben gab es seit dem
15. Jahrhundert zwei Bürgermeister. Ab
1759 leitet ein Oberamtmann die Stadtverwaltung. Einen Rat gibt es seit
1312. Um
1523 hatte er acht Mitglieder.
Seit dem 19. Jahrhundert trug das Stadtoberhaupt die Bezeichnung Stadtschultheiß seit 1930 Bürgermeister und mit der Erhebung zur Großen Kreisstadt am 1. Oktober 1963 lautet die Amtsbezeichnung Oberbürgermeister. Dieser wird von den Wahlberechtigten auf acht Jahre direkt gewählt. Er ist Vorsitzender des Gemeinderats. Seine allgemeinen Stellvertreter sind der 1. Beigeordnete mit der Amtsbezeichnung Erster Bürgermeister und der 2. Beigeordnete mit der Amtsbezeichnung Bürgermeister.
Stadtoberhäupter seit 1888
Wappen und Flagge
Das
Wappen der Stadt Leonberg zeigt in Gold einen rot bewehrten und rot bezungten, schwarzen, aufrecht schreitenden, dreischwänzigen Löwen. Die Stadt
flagge ist schwarz-gelb. Wappen und Flagge werden schon seit vielen Jahrhunderten geführt.
Städtepartnerschaften
Leonberg unterhält mit folgenden Städten eine
Städtepartnerschaft:
Wirtschaft und Infrastruktur
Leonberg Engelberg und Tunnel 20060608.jpg: A 81-Unterquerung des Engelbergs]]
Verkehr
Leonberg ist durch die
Bundesautobahnen
A8 (
Karlsruhe -
Stuttgart -
Ulm -
München und
A81 (
Würzburg -
Stuttgart -
Singen) an das überregionale Straßennetz angeschlossen. Beide Autobahnen treffen am Autobahndreieck Leonberg, das sich südlich der Kernstadt befindet, aufeinander. In unmittelbarer Nähe des Dreiecks befindet sich die Anschlussstelle Leonberg. Geplant ist, neben dieser Anschlußstelle Leonberg-Ost auch eine Anschlußstelle Leonberg-West zu bauen.
Den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) bedient vor allem die seit 1978 bestehende Linie S6 (Weil der Stadt - Leonberg - Stuttgart Schwabstraße) der S-Bahn Stuttgart, die auf der Schwarzwaldbahn verkehrt. Sie ist eine Nahverkehrsverbindung in die Landeshauptstadt. Neben dem Haltepunkt Leonberg gibt es Stationen im Stadtteil Höfingen und im Stadtteil Silberberg (Haltestelle Rutesheim). Ferner verkehren im Stadtgebiet zahlreiche Buslinien. Alle Linien verkehren zu einheitlichen Preisen innerhalb des Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart (VVS).
Ansässige Unternehmen
Die
Leonberger Bausparkasse wurde
1924 als Christlicher Notbund zur gegenseitigen Hilfe von Christian Röckle in Leonberg gegründet. Nach Übernahme durch die Wüstenrot AG existiert die Leonberger Bausparkasse nicht mehr.
Die Software-Firma caatoosee hat sich in dem von Philipp Holzmann aufgegebenen Gebäude in Leonberg angesiedelt. Sie hatte davor ihren Sitz in Stuttgart.
Die Firma Obi Bau und Heimwerkermarkt Wöhr GmbH & Co. KG wird 2006 die Verkaufsfläche auf über 6.000 m² erweitern.
Aus der ehemaligen Firma Motometer gestaltet die Robert Bosch GmbH in den 90er Jahren ein Verwaltungs- und Entwicklungszentrum mit nahezu 1.000 Arbeitsplätzen.
Im Jahre 1994 übersiedelte die traditionelle Klavierfabrik Pfeiffer (Klavierhersteller) von Stuttgart nach Leonberg.
Medien
In Leonberg erscheint als
Tageszeitung die Leonberger Kreiszeitung. Seit Oktober 2005 hat die Leonberger Kreiszeitung den Mantel der Stuttgarter Zeitung übernommen und liefert aus eigener Redaktion den Lokalteil für die Stadt Leonberg, die Teilorte und den Altkreis Leonberg zu.
Behörden, Gericht und Einrichtungen
Leonberg hat ein
Finanzamt, ein
Notariat und ein
Amtsgericht, das zum
Landgerichts- und
OLG-Bezirk Stuttgart gehört. Ferner befindet sich hier eine Außenstelle des Landratsamts Böblingen.
Die Stadt ist auch Sitz des Kirchenbezirks Leonberg der Evangelischen Landeskirche in Württemberg.
Bildungseinrichtungen
In Leonberg sind alle Schultypen vorhanden. Mit dem Albert-Schweitzer-Gymnasium und dem
Johannes-Kepler-Gymnasium gibt es zwei
Gymnasien. Weiterhin bestehen die Gerhart-Hauptmann-Realschule, die Ostertag-Realschule, die Pestalozzischule (Förderschule), die August Lämmle (
Grund- und
Hauptschule), die Schellingschule (ebenfalls Grund- und Hauptschule), die Grund- und Hauptschule Höfingen, sowie die reinen Grundschulen in der Kernstadt (Mörikeschule, Sophie-Scholl-Schule und Spitalschule) und in den Stadtteilen Gebersheim und Warmbronn.
Der Landkreis Böblingen ist Schulträger des Beruflichen Schulzentrums (Gewerbliche, Kaufmännische und Hauswirtschaftliche Schule) sowie der Karl-Georg-Haldenwang-Schule für Geistigbehinderte mit Schulkindergarten.
Die private Evangelische Fachschule für Altenpflege rundet das schulische Angebot in Leonberg ab.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Theater
Das Theater im Spitalhof Leonberg ist eine Musik- und Theaterbühne für Kleinkunst, Musik sowie Kinder- und Jugendtheater. Spielstätte ist die Spitalschule. Regelmäßige Theaterdarbietungen verschiedener Tourneebühnen sind in der Stadthalle Leonberg zu sehen.
Bauwerke
- Sehenswert ist die mittelalterliche Altstadt. Am historischen Marktplatz sind zahlreiche Fachwerkhäuser zu bewundern. Eines davon ist das alte Rathaus, das zusammen mit dem Wasserturm auf dem Engelberg die Wahrzeichen der Stadt darstellen. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Evangelische Stadtkirche mit romanischen und gotischen Elementen, die ehemalige Lateinschule, in der heute das Stadtmuseum mit Schelling-Gedenkraum untergebracht ist, der Stadtpark mit Freiluftskulpturen und der Engelbergtunnel.
- Im Stadtteil Eltingen ist die „Schönste Dorfstraße Süddeutschlands“ zu sehen. Die evangelische Michaelskirche Eltingen wurde 1487 erbaut. Es handelt sich um ein einschiffiges Langhaus mit Netzrippengewölbe und eingezogenem Chor. Der Turm hat spätgotische Schallfenster und ein Zeltdach.
- Die Evangelische Kirche Gebersheim wurde 1588 erbaut. Das Schiff wurde jedoch 1968 abgetragen und erweitert. Im Turm sind noch vorreformatorische Fresken erhalten. Im Ortsteil Gebersheim wurde außerdem 1995 das Bauernhausmuseum eröffnet.
- Höfingen besitzt eine Pfarrkirche, deren Schiff im Kern gotisch ist. Der Westturm ist im Wesentlichen aus dem 18. Jahrhundert und hat ein Zeltdach.
- In Warmbronn befindet sich das Christian-Wagner-Museum im Christian-Wagner-Haus. Die Warmbronner evangelische Kirche wurde 1784 im klassizistischen Stil erbaut.
Naturdenkmäler
Leonberg Pomeranzengarten.jpg
Der Pomeranzengarten ist der einzige in Deutschland erhaltene Terrassengarten aus der Zeit der Hoch
renaissance. Er wurde
1609 beim Schloss, das als Witwensitz der württembergischen Herzöge genutzt wurde, angelegt. Ab
1742 wurde er zum Obst- und Gemüsegarten umfunktioniert, doch wurde er
1980 nach Originalplänen
Heinrich Schickhardts wieder angelegt.
Regelmäßige Veranstaltungen
- Marktplatzfest Leonberg
- Jahreskonzert des Musikverein 1897 Lyra Eltingen e.V. in der Stadthalle
- Eltinger Straßenfest
- Leonberger Pferdemarkt im Februar mit festlichem Umzug am zweiten Dienstag des Monats
- Altjahrabendfeiern auf dem Marktplatz in Leonberg und Eltingen
- Kinder- und Jugendtage im Stadtpark
Persönlichkeiten
Ehrenbürger
Die Stadt Leonberg hat folgenden Personen das
Ehrenbürgerrecht verliehen:
- 1875: Otto Abel und Ehefrau Louise geb. Maier; Diakon
- 1885: Karl Freiherr von Varnbühler, Staatsminister (Höfinger Ehrenbürger)
- 1922: Karl Maier, Rektor
- 1924: Karl Hegele, Stadtpfleger
- 1937: Dr. Jonathan Schmid, Innen- und Wirtschaftsminister (vor einigen Jahren posthum wieder aberkannt)
- 1948: Hermann Kerler, Amtmann
- 1951: Prof. August Lämmle, Heimatdichter
- 1952: Heinrich Längerer, Fabrikant
- 1958: Carl Gottlob Müller, Bankdirektor
- 1962: Heinrich Staudt, Kfz-Meister
- 1964: Reinhold Vöster, Fabrikant
- 1969: Emil Bammesberger, Fabrikant
- 1998: Prof. Dr. Albrecht Goes, Pfarrer
- 2000: Frei Otto, Architekt
Söhne und Töchter der Stadt
- 1775, 27. Januar, Friedrich Wilhelm Joseph von Schelling, † 20. August 1854 in Bad Ragaz, Schweiz, war einer der Hauptvertreter der Philosophie des deutschen Idealismus.
- 1804, 27. Januar Gustav Griesinger, † 24. Februar 1888 in Ravensburg, Burschenschafter und Dichter
- 1815, 2. Dezember, Christian Hoffmann, † 8. Dezember 1885 in Rephaim/Israel, Gründer der deutschen Tempelkolonien in Palästina
- 1835, 5. August, Christian Wagner, † 15. Februar 1918 in Leonberg-Warmbronn, Dichter und Bauer
- 1899, 18. Oktober, Erwin Schoettle, † 25. Januar 1976 in Baden-Baden, deutscher Politiker (SPD), MdB, Bundestagsvizepräsident.
- 1942, Rolf Sauerwein, Künstler und Kugelschreiberzeichner
- 1947, Prof. Dr. Martin Winterkorn, Vorstandsvorsitzender der Audi AG
- 1948, 25. Februar, Erwin Staudt, deutscher Manager, ehemaliger Chef von IBM Deutschland, Präsident des VfB Stuttgart
- 1953, Günter Lohre, mehrfacher deutscher Meister im Stabhochsprung, Olympiateilnehmer, Aktivensprecher der Leichtathletik-Nationalmannschaft
- 1970, Kerstin Braun, Fotografin
- 1971, Vanessa Jopp, Regisseurin
- 1971, Tim Eitel, Maler
- 1978, Eva Briegel, Musikerin, Frontfrau der Band Juli
weitere Persönlichkeiten, die mit der Stadt in Verbindung stehen
- Elisabeth Dorothea Schiller, die Mutter Friedrich Schillers, verbrachte ihren Lebensabend zwischen 1796 und 1801 im Leonberger Schloß.
Literatur
- Württembergisches Städtebuch; Band IV Teilband Baden-Württemberg Band 2 aus "Deutsches Städtebuch. Handbuch städtischer Geschichte - Im Auftrage der Arbeitsgemeinschaft der historischen Kommissionen und mit Unterstützung des Deutschen Städtetages, des Deutschen Städtebundes und des Deutschen Gemeindetages, hrsg. von Erich Keyser, Stuttgart, 1961
- Lorenz, S., Scholz, G. (Hg.): Böblingen. Vom Mammutzahn zum Mikrochip. Filderstadt 2003 (ISBN 3-935129-09-2)
Weblinks
Offizielle Webseiten der Stadtverwaltung und deren Einrichtungen
Hilfsorganisationen*
Private Seiten
- * In Baden-Württemberg sind die Feuerwehren laut dem Feuerwehrgesetz Einrichtungen der Städte und Gemeinden. Beim THW handelt es sich um die Hilfsorganistion des Bundes und somit ebenfalls nicht um einen Verein.
Ort in Baden-Württemberg | Landkreis Böblingen
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