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Leonardo Leo (* 1694 (nach Piccinni 1701) zu Neapel; † 1756) war ein italienischer Komponist des Barock.

Er studierte am Konservatorium della pietà de' Turchíni in Neapel sowie bei Piloni in Rom und lebte dann von 1717 bis zu seinem Tod im Jahr 1756 (nicht 1742 oder 1743, wie Burney und Piccinni angeben) als Kirchenkapellmeister und Direktor des Konservatoriums Sant' Onofrio in seiner Vaterstadt.

Als einer der vorzüglichsten Meister der neapolitanischen Schule war Leo in allen Gattungen der Komposition ausgezeichnet und gleich groß im Leidenschaftlichen und Erhabenen wie im Naiven, Zarten und Scherzhaften.

Auch als Lehrer hat Leo mit größtem Erfolg gewirkt; zu seinen Schülern gehörten u. a. Giovanni Battista Pergolesi, Niccolò Iomelli und Niccolò Piccinni.

Siehe auch: Musik

Werke (Auswahl)


Opern
  • Sofonisba (1719),
  • Ollimpiade,
  • ''La clemenza di Tito (1735) und
  • Achille in Sciro (um 1743);

die beiden Oratorien

  • Santa Elena und
  • La morte di Abele (1733),

Kirchenmusik

  • Ave Maria
  • Miserere

Letzteres zeichnet sich insbesondere durch Tiefe des Ausdrucks sowie durch kunstvolle harmonische und kontrapunktische Arbeit aus.

Quelle


  • Leo 1) Leonardo in: Meyers Konversationslexikon, 4. Aufl., 1888, Band 10, Seite 692

Italienischer Komponist | Mann | Geboren unbekannt | Gestorben 1756

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