Leitungsgebundene Telekommunikationsverfahren unterscheiden sich von leitungslosen Telekommunikationsverfahren dadurch, dass die Netzadapter durch eine Leitung miteinander verbunden sind.
Werden mehr als zwei Teilnehmer verbunden, so sind verschiedene Topologien eines Netzwerkes möglich.
Vorteile gegenüber leitungslosen Verfahren:
Nachteile:
PLC-Anlagen sind eine Zwischenform der drahtgebundenen und der drahtlosen Nachrichtenübermittlung, da mit PLC-Anlagen übertragene Signale in der Nähe der Leitungen auch mit Funkempfängern für die entsprechenden Frequenzen empfangen werden können (dies wurde früher in Norwegen, bei den sogenannten Linjesendern, das waren Rundfunksender im Langwellenbereich, die Stromleitungen zur Übertragung nutzten auch ausgenutzt). PLC-Anlagen sollten nur angewandt werden, wenn durch die Wahl der Übertragungsfrequenz sichergestellt ist, daß keine Funkdienste im Lang- und Kurzwellenbereich gestört werden!
PLC nennt sich auch ein Verfahren Computer zu vernetzen oder mit dem Internet zu verbinden. ( Inhouse communication beim Betrieb innerhalb eines Hause genannt). Leider verursacht dieser Betrieb über die häusliche oder öffentliche Stromversorgungsleitungen Störungen im Kurzwellenbereich. Schwache Kurzwellensender sind mit einem starken Rausch- oder Stakkatogeräusch überlagert, welches auch in benachbarten Häusern oder Wohnungen zu hören ist. In diesem Fall kann die Bundesnetzbehörde den Betrieb dieser Geräte untersagen.
Wissen, Information, Kommunikation und Medien – Physikalische Schicht – Leitungscode
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"Leitungsgebundene Telekommunikationsverfahren".
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