Hannover_Leineschloss.jpg | Hannover - Landtag Leine.jpg Im Leineschloss von Hannover befindet sich der Niedersächsische Landtag. Früher war es die Residenz der Könige von Hannover.
Die Geschichte des Schlosses geht noch weiter zurück auf ein im 12. Jahrhundert gegründetes Franziskanerkloster. Es wurde nach der Reformation 1533 aufgehoben.
Nachdem Herzog Georg von Braunschweig und Lüneburg-Calenberg Hannover 1636 zur Residenz gewählt hatte, wurde der nordwestliche Flügel des Schlosses 1742 erneuert. Weitere Veränderungen gehen auf den Einfluss des in Hannover wirkenden Georg Ludwig Friedrich Laves zurück. Er baute das Schloss zwischen 1816 und 1844 völlig um. Hinzu kam der große Säulenvorbau an der Leinstraße mit sechs korinthischen Säulen und einem flachen Dreiecksgiebel. Dieser trägt das Wappen des damaligen hannoverschen Königshauses. Die Leineseite des Schlosses entspricht mit ihren drei Ebenen und dem Mansarddach eher dem Barockstil.
Im Zweiten Weltkrieg brannte das Leineschloss 1943 nach Luftangriffen britischer Bomber völlig aus. Beim Wiederaufbau in den Jahren 1957-1962 durch Dieter Oesterlen wurde ein moderner Plenarsaal an der Stelle eines zerstörten Seitenflügels angebaut.
Der Repäsentationssaal wurde 2004 nach dem Universalgelehrten Gottfried Wilhelm Leibniz benannt, der die letzten 40 Jahre seines Lebens in Hannover verbrachte.
Bauwerk (Hannover) | Schloss in Niedersachsen | Parlamentsgebäude
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