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Als Leberversagen oder Leberinsuffizienz wird das Erlöschen der Leberfunktion bis hin zum hepatischen Koma bezeichnet. Es gibt heutzutage Verfahren, die der Leber beim Entgiften des Blutes helfen (s.a. Leberdialyse), um diese zu regenieren, bzw. die Zeit bis zur Transplantation zu überbrücken.

Ursachen


Die Leberfunktion selbst wird sowohl durch die entsprechende Arbeit der Leberzellen als auch durch eine ausreichende Durchblutung des Gewebes gewährleistet, und ist somit vom intakten feingeweblichen Aufbau des Lebergewebes abhängig.

Zum Leberversagen können somit alle Erkrankungen oder Schädigungen führen, die diese anatomisch-physiologische Einheit schädigen. In erster Linie sind die hepatotropen (Leberzellschädigenden) Viren A-E, unerwünschte Arzneimittelwirkungen, akzidentelle Vergiftungen oder solche in suizidaler Absicht mit Medikamenten - siehe Paracetamol - und Toxine wie jene des Knollenblätterpilzes - Amatoxine, Phallotoxine und Phallolysine - dafür verantwortlich.

Einteilung


Das akute und subakute Leberversagen wird in der ICD-10 dann mit K72.0 klassifiziert, wenn keine genaueren Angaben zur Entstehung des Leberversagens möglich sind. Ein Chronisches Leberversagen wird - wieder bei Fehlen näherer Angaben - als K72.1 bezeichnet.

Ein Leberversagen als Folge näher bezeichneter Krankheiten oder Vergiftungen wird dementsprechend diesen Ursachen zugeordnet.

Folgen


Das Leberversagen ist gekennzeichnet durch

Siehe auch


Weblinks




Hepatologie

 

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