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Ein Leberfleck (auch: Nävus, Muttermal) ist eine gutartige Wucherung der pigmentbildenden Zellen der Haut (Melanozyten, Melanocyten)

Muttermale beruhen häufig auf Entwicklungsstörungen im embryonalen Stadium. Fast jeder Mensch hat eine oder mehrere dieser Wucherungen. Sie erscheinen je nach Entstehungsweise als dunkelbraune oder fast schwarze Flecken auf der Haut, sind flach oder erhoben. Gelegentlich wachsen dunkle Haare auf einem solchen Fleck. Leberflecken verändern sich in charakteristischer Weise durch die Zeit und können größer und kleiner werden und sogar verschwinden.

Leberflecken selber sind völlig harmlos, es besteht jedoch die Gefahr der Verwechselung mit dem schwarzen Hautkrebs (Malignes Melanom), der in frühen Stadien ähnlich aussieht. Deshalb sollten verdächtige Leberflecken regelmäßig durch einen Hautarzt kontrolliert werden.

Analog zu den Muttermalen der Haut können sogenannte Nävi auch in der Aderhaut des Auges bei augenärztlichen Untersuchungen beobachtet werden. Auch hier besteht eine Abgrenzung zum malignen Melanom, welches im Auge als malignes Aderhautmelanom bezeichnet wird.

Der Name Leberfleck ist eine Lehnübersetzung des medizinischen Ausdrucks macula hepatica, der sich auf den bräunlichen Farbton bezieht.

Siehe auch: Mongolenfleck, Feuermal, Schönheitsfleck

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Haut

Mole (skin marking) | Luomi | נקודת חן | ほくろ

 

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