| Lebendgebärende Zahnkarpfen | ||||||||||||||
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| Sailfin molly 2.jpg]] | ||||||||||||||
| : | Wirbeltiere (Vertebrata) |
| : | Kiefermäuler (Gnathostomata) |
| : | Fische (Pisces) |
| : | Knochenfische (Osteichthyes) |
| : | Strahlenflosser (Actinopterygii) |
| : | Zahnkärpflinge (Cyprinodontiformes) |
| : | Lebendgebärende Zahnkarpfen |
Gambusia affinis 01.jpg (Gambusia affinis)]] Girardinus microdactylus 01.jpg (Girardinus microdactylus)]] Limia perugiae 01.jpg (Limia perugiae)]] Neoheterandria elegans 01.jpg (Neoheterandria elegans)]] Poecilia reticulata 01.jpg (Poecilia reticulata)]] Xiphophorus couchianus 01.jpg (Xiphophorus couchianus)]] Xiphophorus helleri 02.jpg (Xiphophorus helleri)]] Xiphophorus maculatus 2 rev.jpg (Xiphophorus maculatus)]] Xiphophorus variatus 01.jpg (Xiphophorus variatus)]]
Die durchgehend recht kleinen Tiere leben überwiegend im Süßwasser, nur wenigen Arten begegnet man auch im Brackwasser. Die Fische werden meist je nach Art bis maximal 10 cm lang, die größten Vertreter sind die Hechtkärpflinge (Belonesox belizanus), welche eine Körperlänge von bis zu 20 cm erreichen können. Wirtschaftliche Bedeutung haben die Vertreter der Familie Poeciliidae einerseits als Moskitovertilger, andererseits als robuste, farbenschöne und daher allseits beliebte Aquarienfische. Der Einsatz der lebendgebärenden Zahnkarpfen zur Bekämpfung des Moskitos führte dazu, dass die ursprünglich im tropischen und subtropischen Amerika beheimateten Fisch heute in nahezu allen Regionen der Welt zu finden sind. Die Anpassungsfähigkeit der Tiere tat hierzu ein Übriges. Umgekehrt deutet die ursprüngliche Begrenzung ihres Vorkommens auf den amerikanischen Kontinent darauf hin, dass es sich entwicklungsgeschichtlich bei den lebendgebärenden Zahnkarpfen um eine recht junge Familie handelt, die sich erst nach der Trennung Amerikas von den übrigen Kontinenten entwickelt hat.
Die Unterschiede zwischen den Geschlechtern sind bei den Lebendgebärenden Zahnkarpfen stark ausgeprägt: regelmäßig sind die männlichen Tiere etwas kleiner und sehr viel lebhafter gezeichnet als die Weibchen. Das Begattungsorgan der Lebendgebärenden Zahnkarpfen ist das Gonopodium, eine Verlängerung des Samenleiters nach außen. Das Gonopodium entwickelt sich in der Jungtierzeit der Männchen. Die Begattung vollzieht sich dergestalt, dass das Männchen das Weibchen stürmisch bedrängt und versucht, das Gonopodium in die Nähe der weiblichen Geschlechtsöffnung zu bringen und schließlich dort zu verankern. Die sehr langlebigen Spermine bleiben über längere Zeit im Leib des Weibchens, so dass eine Begattung mehrere Würfe ermöglicht.
Es wird behauptet, dass bei lebendgebärenden Zahnkarpfen eine Geschlechtsumwandlung vom Weibchen zum Männchen eintreten kann; beim Schwertträger (Xiphophorus helleri) wurde dies vorgeblich in einzelnen Fällen beobachtet. In keinem Fall ist aber eine Umwandlung eines funktionsfähigen Männchens in ein funktionsfähiges Weibchen oder umgekehrt belegt. Ein "funktionsfähiges Männchen" wäre eines, das nachweislich Nachwuchs gezeugt hat, analog ist der Begriff "funktionsfähiges Weibchen" zu verstehen. Daher kann davon ausgegangen werden, dass diese "Geschlechtsumwandlung" tatsächlich nur der Beobachtung der Entwicklung sogenannter "Spätmännchen", die einfach nur verhältnismäßig spät ihr Gonopodium ausbilden, entspricht.
Im Übrigen bestechen die Lebendgebärenden Zahnkarpfen durch ihre Vielseitigkeit, nicht nur bezüglich der äußeren Erscheinung, sondern auch im Hinblick auf die Lebensweise. Lebendgebärende Zahnkarpfen finden sich in schlammigen Tümpeln ebenso wie in klaren, schnellfließenden Flüssen. Die Fisch sind überwiegend Fleischfresser: an der Wasseroberfläche erbeuten sie kleine Insekten oder Mückenlarven. Daneben fressen sie aber auch Algen oder die Blattspitzen von Wasserpflanzen.
Die bisher einzigen bekannten Vertreter dieser Gattung sind der Messerkärpfling (Alfaro cultratus) und der Netzkärpfling (Alfaro huberi).
Die bisher einzigen bekannten Vertreter dieser Gattung sind der Hechtkärpfling (Belonesox belizanus belizanus) und der Gelbe Hechtkärpfling (Belonesox belizanus maxillosus); beide Unterarten erreichen Gesamtlängen von bis zu 20 cm im weiblichen Geschlecht, die Männchen erreichen oftmals nur Größen um 12 cm.
Zu dieser Gattung gehören zurzeit
Die fünf letztgenannten Arten sind wissenschaftlich noch nicht beschrieben. Zurzeit gibt es für diese Arten noch keinen Vorschlag für einen deutschen Namen.
Zurzeit sind bekannt
Zurzeit kennt man folgende Arten:
Dieser Gattungsname ist nicht mehr gültig. Die bisher dieser Gattung zugeordneten Arten wurden der Gattung Priapichthys zugeordnet.
Der bekannteste Repräsentant der Gattung Gambusia ist der Koboldkärpfling (Gambusia affinis), der vor allem in der Mücken- und Moskitobekämpfung eingesetzt wurde.
Weitere Angehörige: siehe Gambusen
Aus der Gattung Girardinus stammt der Metallkärpfling (Girardinus metallicus).
Weitere Angehörige:
Der Gattung Heterandria entstammt der unter Aquarianern sehr beliebte Zwergkärpfling (Heterandria formosa).
Weitere Angehörige:
In der letzten großen Revision der Lebendgebärenden durch Rosen & Bailey 1963 wurde die Gattungsbezeichnung Limia in Poecilia eingezogen. Schon kurz danach hat aber der Spezialist für karibische Lebendgebärende, Rivas, die Gattung Limia wieder revalidisiert, also wieder eingesetzt. In der letzten Revision von Poecilia hat Poeser Limia bestehen lassen.
Bekanntester Vertreter dieser Gattung ist der Schwarzband- /Buckelkärpfling (Limia nigrofasciata ).
Weitere Angehörige:
Bekanntester Vertreter dieser Gattung ist der Zwergschmuckkärpfling (Neoheterandria elegans).
Weitere Angehörige:
Bekanntester Vertreter dieser Gattung ist der Guatemalakärpfling (Phallichthys amates amates).
Weitere Angehörege:
Bekanntester Vertreter dieser Gattung ist der Gefleckter_Kaudi (Phalloceros caudimaculatus).
Die Gattung Poecilia ist die wohl populärste Gattung der Lebendgebärenden Zahnkarpfen, gehört hierzu doch der allseits bekannte Guppy (Poecilia reticulata). Weitere Vertreter dieser Gattung sind der Spitzmaulkärpfling/Black Molly (Poecilia sphenops) und der Segelkärpfling (Poecilia velifera).
Bekanntester Vertreter dieser Gattung ist der Seitenfleckkärpfling (Poeciliopsis gracilis).
Weitere Angehörige:
Bekanntester Vertreter dieser Gattung ist der Glaskärpfling (Quintana atrizona).
Bekannteste Vertreter dieser Gattung sind der Schwertträger (Xiphophorus helleri), der Platy (Xiphophorus maculatus) und der Papageienkärpfling (Xiphophorus variatus).
Weitere Angehörige: siehe Xiphophorus
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