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Wappen Karte
Escudo de leon.png Leon, Spain location.png
Basisdaten
Autonome Region: Kastilien-León
Provinz: León
Geografische Lage:
Höhe: 838 m ü. NN
Fläche: 39,2 km²
Einwohner: 135.800
Postleitzahlen: 240XX

León ist eine Stadt im nordwestlichen Spanien mit 135.800 Einwohnern. Sie ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz der autonomen Region Kastilien-León . Sie war die Hauptstadt des Königreiches León, eines wichtigen Vorläufers des spanischen Staates.

León ist bekannt für seine gotische Kathedrale und andere Gebäude wie die Basilika San Isidoro wo sich das Pantheon der Könige von León befindet, oder das Casa de Botines ein Frühwerk von Antoni Gaudí.

León ist außerdem für seine Feierlichkeiten und Prozessionen zu Ostern bekannt. Vor allem die Karfreitagsprozession ist berühmt.

Geschichte


Leon_Plaza_de_la_Immaculada_2005.jpg León wurde 68 v.Chr. gegründet. Ihr Name kommt vom lateinischen legio, da hier die römische Legion Legio VII Gemina stationiert war. Die meisten Legionäre waren Iberer, welche die Siedlung vor den wilden Bergbewohnern Asturiens und Kantabriens schützten. Außerdem waren sie für die Sicherheit der Goldtransporte aus Las Médulas verantwortlich. Nach dem Ende des Römischen Reiches wurde die Stadt bei der Invasion der Westgoten durch Leovigild erobert. 712 erfolgte dann die Eroberung durch die Mauren.

856 erfolgte nach der Wiedereroberung unter König Ordoño I. von Asturien eine Wiederbesiedelung der Stadt. Ordoño II. machte León 914 zur Hauptstadt seines Königreiches León und machte sie damit zu einer der wichtigsten christlichen Städte auf der iberischen Halbinsel. 987 zerstörte Almanzor die Stadt. Sie wurde anschließend durch Alfons V. wieder aufgebaut. 1017 wurde durch verschiedene Dekrete die Wirtschaft gefördert.

León war außerdem eine wichtige Station auf dem Jakobsweg nach Santiago de Compostela. In den Vororten ließen sich Händler und Kunsthandwerker nieder, die ab dem 13. Jahrhundert die Entwicklung der Stadt stark beeinflussten. Im frühen Mittelalter gelangte die Stadt durch den Viehhandel zu Wohlstand. Ab dem 16. Jahrhundert bis hinein ins 19. Jahrhundert ging jedoch die Wirtschaft und die Bevölkerung zurück. Während des Spanischen Bürgerkrieges stand León auf der Seite des Franco-Regimes.

Durch den Zuzug aus den ländlichen Umgebung begann ab den 1960 die Stadt wieder zu wachsen.

Seit 1980 ist León das Zentrum einer leónesischen Autonomiebewegung, die eine Trennung von Kastillien fordert.

León ist ein Eisenbahnknoten mit Rangierbahnhof.

Sehenswürdigkeiten


Leon_Cathedral_2005.jpg Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt sind die Kathedrale mit ihren herausragenden Glasfenstern, die Basilika San Isidoro mit ihrer romanischen Malerei und das ehemalige Kloster San Marcos (jetzt Parador-Hotel). Das von Antoni Gaudí entworfene Bankgebäude Casa de Botines ist an den neugotischen Stil angelehnt. Das Palacio de Los Guzmanes aus dem 16. Jahrhundert ist Sitz der Provinzregierung und enthält eindrucksvolle Bemalungen. In der Altstadt sind Teile der mittelalterlichen Stadtmauer sowie Fragmente der römischen Mauern erhalten geblieben.

Folklore


Am wichtigsten sind die Prozessionen während der Karwoche. Eine der schönsten ist die sogenannte „Prozession des Treffens" bei der sich drei Gruppen die Johannes, Maria und Christus darstellen vor der Front der Kathedrale treffen.

Politik


Die Stadtratswahlen am 25. Mai 2003 ergaben folgendes Ergebnis:

Im Dezember 2004 wurde der zeitweilige Bürgermeister Francisco Fernández Álvarez von der PSOE gestürzt. Seitdem ist Mario Amilivia von der Partido Popular nach einer ersten Amtsperiode (1995-2003) erneut Bürgermeister (mit Unterstützung von zwei Stadtratsmitgliedern der Unión, die seitdem als Fraktionslose im Stadtrat sitzen).

Söhne und Töchter der Stadt


Ort in Kastilien-León

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