ShipNorway.JPG Die SS Norway ist ein bekanntes Kreuzfahrtschiff. Sie wurde am 25. Juli 1956 von der französischen Reederei Compagnie Générale Transatlantique als Le France in Auftrag gegeben und entstand auf der Werft Chantiers de l'Atlantique in St. Nazaire. Am 11. Mai 1960 lief die France vom Stapel und wurde am 6. Januar 1962 von der Werft abgeliefert. Nach einer Jungfernkreuzfahrt kam das Schiff am 3. Februar 1962 auf der Nordatlantikroute zwischen Le Havre und New York City zum Einsatz.
Mit einer Länge von 315,53 Metern war die France das längste Passagierschiff aller Zeiten. Ihre Breite betrug 33,81 Meter, ihr Tiefgang 10,48 Meter. Vermessen war das Vierschraubenschiff mit 66.343 BRT. Die France verfügte über 12 Decks und war vom Kiel bis zur Mastspitze 67,97 Meter hoch. Ihr Antrieb bestand aus acht Kesseln, die vier Dampfturbinen von CEM-Parsons-Atlantique mit Getriebe antrieben, welche wiederum auf vier Schiffsschrauben wirkten. Insgesamt verfügte die France über eine Antriebsleistung von 175.000 PS. Bei einen Treibstoffverbrauch von 800 Tonnen pro Seetag erreichte die France eine Dienstgeschwindigkeit von 31 Knoten. Mit einer Maximalgeschwindigkeit von 35,21 Knoten war sie nach der United States der schnellste jemals gebaute Transatlantikliner.
Der Fahrplan des Schiffes wurde in der Folge mit dem der United States Lines abgestimmt, um im Interesse beider Reedereien einen reibungs- und konfliktlosen Dienst zu ermöglichen.
Der Siegeszug der Luftfahrt zeichnete sich jedoch bereits in den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts deutlich ab. Vor allem in den Wintermonaten gingen daher zahlreiche Liner auf Kreuzfahrt, um in wärmeren Gefilden mehr Gäste anzuziehen als auf dem stürmischen Nordatlantik. 1972 brach die France zu ihrer ersten Weltreise auf, die sie auch um Kap Hoorn herum führte, da sie die für die Durchfahrt des Panamakanals erforderliche Panamax-Größe deutlich überschritt. Doch auch Kreuzfahrten vermochten die verbliebenen Ozeanliner nicht zu retten, da 1974 bereits 70% des Transatlantikverkehrs auf das Flugzeug entfielen und die dramatische Ölkrise den kostendeckenden Betrieb der "durstigen" Schiffe völlig unmöglich machte. Die französische Regierung kam daher 1974 zu dem Schluss, der Compagnie Générale Transatlantique die Subventionen zu streichen. Dies bedeutete das sichere Ende für die France. In einer Verzweiflungstat übernahmen Gewerkschafter das Schiff im September 1974 und gingen in der Fahrrinne unmittelbar vor dem Hafen Le Havres vor Anker. Doch der Protest erreichte nichts - am 9. Oktober 1974 wurde die France außer Dienst gestellt und in einem abgelegenen Hafenbecken am sogenannten "Pier der Vergessenen" aufgelegt. Die fünfmonatige ab Sept.1974 vorgesehene Abschiedskreuzfahrt wurde gestrichen. Das Schiff drohte völlig zu verfallen.
Zwei Jahre später trat ein neuer Interessent auf den Plan. Der norwegische Reeder Knut Kloster hatte 1966 mit der Norwegian Caribbean Line eine der ersten modernen Kreuzfahrtreedereien der Welt gegründet. Ende der 70er Jahre war Klosters Flotte nahezu durchgehend ausgebucht und der Reeder suchte nach einer Möglichkeit, seine Flotte in möglichst kurzer Zeit zu erweitern. Ein zeitaufwendiger Neubau schied dabei ebenso aus wie die vermutlich überteuerte Übernahme eines Konkurrenzschiffs. Doch Kloster dachte sowieso in ganz anderen Dimensionen: Statt der bestehenden Kreuzfahrtschiffe mit etwa 20.000 BRT hoffte Kloster, einen ehemaligen Transatlantikliner umbauen und als Kreuzfahrtschiff nicht nur kostendeckend, sondern mit großem Gewinn einsetzen zu können. Hierzu bedurfte es einer deutlichen Reduzierung des Treibstoffverbrauchs, was jedoch bei den ohnehin eher gemächlichen Kreuzfahrten kein unüberwindbares Problem darstellte. Weiterhin entwickelte Kloster eine revolutionäre Kreuzfahrtphilosophie: "Das Schiff ist das Reiseziel" Innovative Konzepte und Einrichtungen sollten die Passagiere dazu bringen, an Bord zusätzliches Geld auszugeben und in erster Linie aufgrund des Schiffes und weniger aufgrund der Fahrtroute zu buchen.
Was Kloster zur Verwirklichung seiner Vision jedoch noch fehlte war ein geeignetes Schiff. Sein Favorit war die United States, die seit 1969 in Philadelphia beschäftigungslos auflag. Doch das Schiff war seinerzeit unter großer Geheimhaltung mit Mitteln des US-Verteidigungsministeriums gebaut worden, um es im Kriegsfall in 24 Stunden zum schnellsten Truppentransporter der Welt umbauen zu können. Daher galten einige technische Einrichtungen der United States ebenso wie ihre spezielle Rumpfform als Militärgeheimnisse. Die US-Regierung stimmte einem Verkauf nach Norwegen aus diesem Grund nicht zu.
So schaute sich Kloster auch die France an und entschloss sich schließlich, dieses Schiff zu erwerben. Der Kaufpreis entsprach einem geschätzten Schrottwert von 18 Millionen US-Dollar. Noch in Le Havre wurde die France in Norway umbenannt und verließ Frankreich im August 1979. Ziel war die damalige Hapag-Lloyd Werft (heute Lloyd Werft) in Bremerhaven. Auf der renommierten Werft sollte in neun Monaten aus einem überalterten Ozeanliner ein moderner Kreuzfahrt-Superliner entstehen - der erste seiner Art.
Klosters Konkurrenten belächelten das ehrgeizige Vorhaben, schien doch die Norway aufgrund ihrer gewaltigen Dimensionen und vor allem aufgrund ihres großen Tiefgangs nicht in der Lage, die meisten Häfen in der Karibik - ihrem vorgesehenen Fahrtgebiet - anzulaufen. Doch Kloster ließ sich nicht beirren. Um die Norway gewinnbringend einsetzen zu können, wurde die mächtige Antriebsanlage bedeutend verkleinert: Die Hälfte ihrer Kessel und Turbinen wurde stillgelegt und die jeweils äußeren Schrauben samt Schäften entfernt. Die Dienstgeschwindigkeit des Schiffes sollte lediglich 18 Knoten betragen, mit der Option, bei Bedarf bis zu 26 Knoten erreichen zu können. Der Treibstoffverbrauch wurde so von durchschnittlich 800 auf 200 Tonnen pro Tag reduziert. Das Größenproblem löste man geschickt, indem man über den ehemaligen Frachtluken im Vorschiff Platz für zwei 26 Meter lange und bis zu 450 Passagiere fassende Tender schaffte. Die Norway konnte somit auf Reede bleiben und die Gäste dennoch recht schnell an Land gebracht werden. Zur besseren Manövrierbarkeit wurden drei Bug- und zwei Heckstrahlruder eingebaut, und fünf Dieselgeneratoren sollten die bisherigen Turbinengeneratoren bei der Stromgewinnung unterstützen, da unter anderem eine neue Klimaanlage installiert worden war, die selbst in der Hitze der Karibik für angenehme Temperaturen im Schiffsinnern sorgen sollte.
Das Achterdeck erfuhr die äußerlich auffallendste Veränderung. Auf Höhe des Glasdachs, das den Touristenklassen-Pool der France überspannte, wurde ein völlig neues Pooldeck installiert, das seitlich über den sich zum Heck hin verjüngenden Schiffsrumpf hervorragte. Über die Attraktivität dieses "Flugzeugträgerhecks" ließ sich zwar streiten, doch schaffte es um den neu installierten Außenpool herum ausreichend Platz zum Sonnenbaden. Der Pool der Touristenklasse ein Deck tiefer wurde mit einer gläsernen Tanzfläche versehen und avancierte zum Zentrum der Schiffsdiskothek "Dazzles". Der vormals den Passagieren der ersten Klasse vorbehaltene Balkon des Theaters wurde vergrößert und die auf dem heutigen Pool Deck gelegene Promenade der Touristenklasse entfernt. An ihrer Stelle wurden zahlreiche Suiten eingebaut. Unter den weiteren Änderungen fällt vor allem ein besonderes Kuriosum auf: Auf dem heutigen Fjord Deck befand sich auf der SS France ein kleiner, windgeschützter Innenhof, in den beim Umbau zur Norway der zweite Außenpool des Schiffes herabgesenkt wurde.
Allen Unkenrufen zum Trotz entwickelte sich die Norway binnen kürzester Zeit und trotz eines unerfreulichen über eintägigen Stromausfalls auf See im August 1980 zu einem grandiosen Erfolg für die Norwegian Caribbean Line. Von einigen Abstechern in andere Fahrtgebiete abgesehen, blieb das Schiff der Karibik bis 1990 treu, als es den Atlantik mit Kurs auf Bremerhaven überquerte, um sich dort einem weiteren Umbau zu unterziehen. Die inzwischen in Norwegian Cruise Line umbenannte Reederei hatte eine inzwischen zu Tage getretene deutliche Schwäche der Norway erkannt: Im Gegensatz zu den ersten "modernen" Superlinern, die Ende der 80er Jahre aufkamen, verfügte sie über keinerlei Kabinen mit privatem Balkon sowie über nur wenige Suiten mit großzügigen Panoramafenstern.
Abhilfe sollte das Aufsetzen zwei völlig neuer Decks schaffen. Auf der Lloyd Werft wurden 135 neue Luxussuiten an Bord gehievt, die das Aussehen des Schiffes dramatisch veränderten. Zahlreiche Beobachter reagierten entsetzt und verglichen die Norway in der Folge mit einer wunderschönen Frau, die einen überaus hässlichen Hut trägt. Die Sky- und Sun-Deck-Suiten der Norway zählen noch heute zu den spektakulärsten Unterkünften auf See. Zum Teil verfügen sogar die Badezimmer über raumhohe Fensterfronten. Bis 1990 verlief die Außenpromenade der Norway auf dem Oslo Deck nur zu beiden Seiten des Schiffes, nun wurde unterhalb der Brücke ein Teilstück angebaut, so dass ein umlaufender Joggingpfad entstand. Ebenso wurde das bislang auf dem Dolphin Deck in unmittelbarer Umgebung des ehemaligen Innenschwimmbads erster Klasse angesiedelte Fitnesscenter achtern auf dem aus diesem Anlass in Olympic Deck umbenannten bisherigen Oslo Deck neu errichtet. Die sportlichen Passagiere können seitdem beim "Workout" den Blick auf das Meer genießen. Der Innenpoolbereich auf dem Dolphin Deck wurde zudem komplett umgebaut - es entstand das Roman Spa, ein hervorragender Thermalbereich. Die auf dem Pool Deck gelegene Lido Lounge wurde zu Le Bistro, einem Alternativrestaurant, in dem die Passagiere nach vorheriger Anmeldung und für einen Zusatzbetrag Abendessen besonderer Güte in intimer Atmosphäre genießen konnten. Durch die Umbauten erhöhte sich die Vermessung der Norway auf 76.049 BRT.
In den Folgejahren erfüllte die Norway ihren Dienst zuverlässig und trotz der größer werdenden Konkurrenz durch moderne Super- und Megaliner noch immer gewinnbringend. Einige Male überquerte sie den Atlantik, um in europäischen Gewässern auf Kreuzfahrt zu gehen und um in britischen und deutschen Werften immer wieder verschönert zu werden. So wurde 1998 - den aktuellen SOLAS-Regularien entsprechend - ein schiffsweites Sprinklersystem eingebaut. Während ihrer bislang letzten Europa-Saison unter NCL-Regie im Mai 1999 ereignete sich unmittelbar vor Barcelona ein Brand im Maschinenraum, bei dem das erst wenige Wochen zuvor aufwendig renovierte Schiff so schwer beschädigt wurde, dass es für drei Wochen ausfiel. Die darauffolgende Norwegenkreuzfahrt wurde zu einem Triumphzug für die "Blue Lady", wie die Norway genannt wird. Das Schiff wurde allerorten mit unglaublicher Begeisterung empfangen.
Im Jahr 2000 wurde Norwegian Cruise Line nach einer erbitterten Übernahmeschlacht von der in Malaysia ansässigen Reederei Star Cruises erworben. Mit einem "Freestyle Cruising" genannten Bordkonzept plante das neue Reederei-Management, NCL deutlicher von den Mitbewerbern abzusetzen. Die Norway passte jedoch nicht in die neue Philosophie, und so wurde am 9. Oktober 2000 bekanntgegeben, dass das Schiff die NCL-Flotte verlassen und zur Muttergesellschaft Star Cruises nach Asien wechseln solle. Für die zahllosen Fans des Schiffes brach eine Welt zusammen. Ihre letzte Karibiksaison sollte die Norway mit einer 16-tägigen Transatlantiküberfahrt von Miami nach Southampton krönen. Doch schon im Mai 2001 schien die Stunde des Schicksals für den vier Jahrzehnte alten Liner geschlagen zu haben: Die US-Küstenwache entzog der Norway aufgrund massiver Schäden am Sprinklersystem - während einer Routineüberprüfung waren mehr als 100 notdürftig geflickte Lecks entdeckt worden - die Transportgenehmigung. Die für diesen Tag geplante Kreuzfahrt musste abgesagt werden. Was die ob dieser Schlamperei sichtlich erregte Presse übersah, war die Tatsache, dass die Sprinkleranlage nicht wie behauptet 40 Jahre alt, sondern erst 1998 installiert worden war. Glücklicherweise gelang es, die Schäden rechtzeitig vor Beginn der nächsten Reise zu beheben und eine Neuausstellung der Transportgenehmigung zu erreichen.
Am 2. September 2001 verließ die Norway ihren langjährigen Heimathafen ein letztes Mal - so dachte man zumindest. Drei Tage später besuchte sie New York City. Die Katastrophe, die die Stadt am Hudson am 11. September 2001 heimsuchte, erlebte die Norway auf See - eine als Galaabschied angepriesene Kreuzfahrt wandelte sich in eine stille Überfahrt mit täglichen Trauergottesdiensten - unter den Passagieren befanden sich zahlreiche New Yorker. Am 17. September traf die Norway in ihrem früheren Heimathafen Le Havre ein, doch der sonst so überschwengliche Empfang fiel äußerst gedämpft aus. Die Passagiere gingen schließlich am kommenden Tag in Southampton von Bord.
Es schlossen sich einige Kreuzfahrten in Charter eines französischen Reiseunternehmens an, welches das Schiff während früherer Europabesuche bereits mehrfach gechartert hatte. Doch noch bevor sich die Norway Ende Oktober auf den Weg zur Bremerhavener Lloyd Werft machte, um dort auf ihren Einsatz in Asien vorbereitet zu werden, machte die Reederei einen unerwarteten Rückzieher. Die "SuperStar Aries" sollte im Frühling 2002 die Star Cruises-Flotte verlassen, um zur Tochtergesellschaft Orient Lines zu wechseln. Gewissermaßen als Ersatz sollte die Norway von NCL zu Star Cruises wechseln. In der Folge der Terroranschläge vom 11. September 2001 wurde jedoch entschieden, die "SuperStar Aries" nicht zu Orient Lines zu schicken und die Norway weiterhin Jahr in der Karibik zu belassen. Ende November brach die renovierte Norway von Bremerhaven aus nach Miami auf, von wo aus sie am 14. Dezember zu ihrer ersten Kreuzfahrt auslief.
Am Morgen des 25. Mai 2003 ereignete sich an Bord der Norway, die zu diesem Zeitpunkt nach Beendigung einer siebentägigen Kreuzfahrt im Hafen von Miami lag, eine schwere Kesselexplosion, der acht Besatzungsmitglieder zum Opfer fielen. Viele weitere wurden verletzt. Die Ursache der Explosion ist bis heute (Stand: Juli 2005) unklar. Die Norway wurde nach Bremerhaven geschleppt, wo sie repariert und im Oktober 2003 wieder in Fahrt gebracht werden sollte. Der Termin wurde später auf Frühling 2004, dann auf unbestimmte Zeit verschoben.
Schließlich gab die Norwegian Cruise Line bekannt, dass das Schiff verkauft werden solle und man kein Interesse mehr an einem weiteren Betrieb habe. Nachdem zahlreiche Verkaufsbemühungen gescheitert waren, drohte NCL Anfang 2005, man werde das Schiff womöglich zum Abbruch verkaufen. Eine statische Nutzung als schwimmendes Hotel, Museum, Kongress- und Vergnügungszentrum erschien als einzige Alternative.
Am 23. Mai 2005 verließ die Norway Bremerhaven im Schlepp eines chinesischen Hochseeschleppers. Am 10. August 2005 erreichte der Schleppzug den Hafen von Port Klang in Malaysia. Dort verblieb die Norway zunächst auf Reede.
Am 20. Februar 2006 wurde bekannt, dass das einst größte Kreuzfahrtschiff der Welt, trotz 1000 Tonnen verbautem Asbest, in Bangladesch verschrottet werden sollte.
Aufgrund des in dem Schiff verbauten Asbestes hat Bangladesch die Verschrottung der Norway abgelehnt. Das Schiff gehörte zwischenzeitlich einem Geschäftsmann aus Bangladesch.
Am 24. April 2006 wurde durch indische Medienberichte der Verkauf durch Star Cruises an ein indisches Abwrackunternehmen bekannt. Zur Überführung nach Alang (dem Zentrum der indischen Schiffsverwertungsindustrie) wurde das Schiff in SS Blue Lady umbenannt.
Auch Indien lehnt die Verschrottung des Schiffes aus Umweltschutzgründen vorerst ab. Nach einem Zwischenstopp im Emirat Fudschaira ankert es jedoch seit dem 28. Juni 2006 100km vor der Küste von Alang. Dort soll eine vom indischen Verfassungsgericht eingesetzte Expertenkommission beurteilen, ob das Schiff trotz seines hohen Schadstoffgehalts in Alang abgewrackt werden darf.
Falls das Schiff tatsächlich in Alang verschrottet wird, stellt dies auch einen Bruch des Basler Übereinkommens zur "Kontrolle der grenzüberschreitenden Verbringung gefährlicher Abfälle und ihrer Entsorgung" dar. Nach diesem hätte das Schiff vor dem Export bereits in Deutschland (in diesem Fall der Herkunftsstaat) dekontaminiert werden müssen. Ein Präzedenzfall wurde in dieser Hinsicht nach Protesten gegen die Verschrottung des ebenfalls schadstoffbelasteten französischen Flugzeugträgers Clemenceau geschaffen, der zur Verschrottung nach Indien geschleppt wurde und sich mittlerweile wieder in Frankreich befindet.
Referenz der Lloydwerft über Arbeiten an der Norway, mit Bildern Passagierschiff
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