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Als Layout (auch: Lay-out) * (engl.: „Plan“ oder „Anlage“) bezeichnet man das detaillierte Sichtbarmachen eines gedanklichen Bildes, meist dem einer Drucksache. Die Visualisierung vermittelt dem Gestalter und dem Auftraggeber einen Eindruck über die Form der späteren Ausführung und dient damit als verbindliche Entscheidungsgrundlage für die weitere Ausführung.

Aufgrund der im Layout fixierten markanten Designelemente wurde der Begriff in den letzten Jahren auch auf die spezifische Gesamterscheinung eines Medienproduktes, das in der einen oder anderen Art wiederholt bzw. aktualisiert wird, z. B. (Zeitschrift, Radiosendung, Broschüre, Website u. a.) angewandt. Layoutet werden im Design Druckprodukte (Bücher, Bilder, Kataloge, Prospekte), Fernsehsendung oder Websites aus den elektronischen Medien.

In der Musikbranche spricht man von einem Layout, wenn ein musikalisches Werk noch in einer unvollendeten, skizzierten Version vorhanden ist. Das Layout ist in seiner Instrumentierung und Komposition noch nicht endgültig und dient meist Auftraggebern als Vorschau. Bei der Filmproduktion werden Layouts beispielsweise dazu verwendet, um Scores am Bild zu testen, d.h. zu überprüfen, ob Bild und Musik zusammenpassen.

In der Elektronik wird die Leiterbahnanordnung (Leiterplattenentflechtung) auf einer Leiterplatte ebenfalls Layout genannt. In der Mikroelektronik bedeutet Layout die (bearbeitbare) grafische Repräsentation einer elektronischen Schaltung in einer den späteren tatsächlichen geometrischen Verhältnissen auf dem Chip nahen Form.

Betriebswirtschaftlich ist Layout die Bezeichnung für die innerbetriebliche Standortplanung und zeigt die räumlichen Anordnungsmöglichkeiten für u. a. Maschinen innerhalb eines Betriebs auf (Layoutplanung).

Layout in den Medien


Während Layouts für eine einzelne Drucksache lediglich als Unikate - oft auch Akzidenz genannt - angelegt werden, sind im Layout für Periodika oder Reihen in erster Linie auf einer konzipierten Gesamtanmutung beruhende Standards zu fixieren. Definiert werden in der Regel: Die Formate der Drucksachen, die Satzspiegel für Text- und Bildanordnungen sowie die Schriftcharaktere und -größen für Headlines und Fließtexte. Zudem wird ein Farbklima bzw. -spektrum festgehalten, das sich auf die Farben von Schriften, Hintergründen, grafischen Elementen wie Informationskästen, aber auch von Farbabbildungen bezieht.

In der Werbung mit Anzeigen, Plakaten und Broschüren wird in den Layoutrichtlinien auch eine Bildsprache vorgegeben, die eine Wiedererkennbarkeit der Drucksachen steigert. Bei derart komplexen, planerisch angelegten Layouts ist die Mischung zwischen Konstanten und Variablen entscheidend für den langfristigen Erfolg: Die Konstanten sollen einen festen Rahmen für variable Inhalte vorgeben, ohne sie in ihrer Wirkung zu mindern oder eine Weiterentwicklung des Designs zu verhindern.

Aufgrund der nahezu ausschließlichen Erstellung von Layouts am Computer lassen sich die Layoutrichtlinien in Form digitaler Stilvorlagen fixieren, die das Entwerfen unabhängig vom Standort oder der Anzahl der umsetzenden Grafikdesigner vereinheitlichen und vereinfachen.

Die Hauptelemente einer Gestaltung nennt man Format, die nachgeordneten Unterelemente werden als Layouts (Aufmacher, Kurzartikel, Eckenbrüller, Aufsetzer, Essay, Verkehrsdurchsage u. a.) bezeichnet.

Ein Layout wird für ein solches Unterelement entworfen und ist seinerseits in Unterelemente gegliedert (Überschrift, Lauftext, Kasten, Jingle u. a.). Ein professionelles Layout besteht aus abstrakten Elementen mit definierten Eigenschaften, ist aber zunächst ohne Inhalt.

Format und Layout sowie dessen Unterelemente dienen als informationelle und darstellungsorientierte „Behälter“ für den später dort eingebrachten Inhalt. Sie ändern ihr Aussehen in der Regel nie bzw. nur in Fällen, wo ein dauerhaft erfolgreiches Format modernisiert und zeitgemäßem Stil angepasst werden soll.

Die strenge Einhaltung von Format- und Layout-Vorgaben dient einerseits der Corporate Identity eines Medienprodukts, stellt andererseits aber eine wichtige Orientierungshilfe für den Rezipienten im Informationsangebot des Medienprodukts dar.

Desktop-Publishing-Programme


Typische Programme zur Erstellung von Layouts sind beispielsweise QuarkXPress, InDesign, PageMaker bzw. proprietäre Programme großer Systemanbieter.(siehe:Desktop Publishing)

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