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Lawrence Block (* 24. Juni 1938 in Buffalo, New York) ist ein US-amerikanischer Krimi-Autor.

Nach seinem Studium in Ohio (1955-59) arbeitete er in verschiedenen Jobs, von denen einige mit Schreiben zu tun hatten. So war er Kolumnist, bearbeitete die Post eines Verlegers und sichtete die eingeschickten Manuskripte.

Lawrence Block ist ein absoluter Vielschreiber. Seit er 1957 seine erste Geschichte veröffentlichte, schuf er fünf Serien, schrieb über 50 Romane und über 100 Kurzgeschichten. Dazu verwendete er gleich mehrere Pseudonyme. Gleichzeitig gehört er aber auch zu den am häufigsten ausgezeichneten Autoren seines Genres. Zu den Preisen gehören mehrfache Edgar Awards, Shamus Awards und Maltese Falcon Awards (Japan) sowie ein Nero Wolfe Award und der Philip Marlowe Preis (Deutschland). 1994 bekam der den Grand Master Award der amerikanischen Krimi-Schriftsteller-Vereinigung MWA, deren Vorsitzender er auch eine zeitlang war, und 2004 den Diamond Dagger der Kollegen aus Großbritannien für sein Lebenswerk.

Zu seinen Serienhelden gehören der New Yorker Privatdetektiv ohne Lizenz Matthew Scudder, Ex-Polizist und Ex-Alkoholiker; der Tags-Buchhändler und Nachts-Dieb Bernie Rhodenbarr, der immer wieder unfreiwillig zum Detektiv wird; und Evan Tanner, Agent im Auftrag der US-Regierung.

Werke


Matthew Scudder

16 Romane, darunter
  • Mord unter vier Augen (The Sins of the Fathers, 1976)
  • Viele Wege führen zum Mord (Eight Million Ways to Die, 1982) - Shamus Award
  • Tanz im Schlachthof (A Dance at the Slaughterhouse, 1991) - Edgar Award 1992
  • Endstation Friedhof (A Walk Amont the Tombstones, 1992)
  • Der Teufel weiß alles (The Devil Knows You're Dead, 1993) - Shamus Award
  • Der Privatclub (A Long Line of Dead Men, 1994) - Edgar Award
  • All the Flowers Are Dying (2005, noch nicht auf Deutsch erschienen)

Bernie Rhodenbarr

Zehn Romane, darunter
  • Diebe nehmen, was sie kriegen (Burglars Can't Be Choosers, 1977)
  • Der Dieb, der gern Kipling zitierte (a. Wer immer klaut, dem glaubt man nicht, The Burglar Who Liked to Quote Kipling, 1979) - Nero Wolfe Award
  • Nur tote Zeugen reden (a. Ein Philosoph mit langen Fingern, The Burglar Who Studied Spinoza, 1980)
  • Der Dieb, der wie Mondrian malte (a. Mord ist keine schöne Kunst, The Burglar Who Painted Like Mondrian, 1983)
  • The Burglar on the Prowl (2004, noch nicht auf Deutsch erschienen)

Evan Tanner

Acht Romane, zwei davon in Deutsch erschienen
  • Zwölf Mädchen und der Supermann (Tanners Twelve Swingers, 1967)
  • Hot Pants lassen den Mörder kalt (Two for Tanner, 1968)

Andere (Auswahl)

  • Tödliche Flitterwochen (Deadly Honeymoon, 1967)
  • Eva starb im Doppelbett (After the First Death, 1969)
  • Die Spezialisten (The Specialists, 1969)

Weblinks


Mann | US-Amerikaner | Autor | Literatur (20. Jh.) | Kriminalliteratur | Geboren 1938

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