Das Lavanttal liegt im Süden Österreichs im östlichen Teil des Bundeslandes Kärnten.
Das Lavanttal bildet den Großteil des politischen Bezirks Wolfsberg.
Seinen Namen hat das Tal vom Fluss Lavant, der es von Norden nach Süden durchzieht. Seinen Ursprung hat der Fluß im Grenzgebiet zwischen der Steiermark und Kärnten, am steirischen Zirbitzkogel. Bei Lavamünd, im südlichsten Teil des Lavanttals, mündet die Lavant in die Drau.
Das Klima des Lavanttales ist mit rund 800 mm Jahresniederschlag relativ trocken. Im Winterhalbjahr herrscht vielfach Inversionswetterlage vor, was im Talboden Nebel und hohe Schadstoffbelastung mit sich bringt. Die mittleren Höhen um 800 bis 1000 Meter sind dann klimatisch bevorzugt, sie sind sonniger und wärmer als die Tallagen.
In höheren Lagen und auch im Oberen Lavanttal überwiegt die Grünlandwirtschaft. Von recht großer Bedeutung ist auch die Holzwirtschaft mit den großen Fichtenbeständen auf Kor- und Saualpe.
Auch als eigenständige Kulturlandschaft ist das Lavanttal in aller Munde. Vor allem bekannte Künstlerpersönlichkeiten wie Christine Lavant, Switbert Lobisser und Gerhart Ellert haben viel dazu beigetragen, den seit jeher besonders kulturfreundlichen Ruf der Lavanttaler Bevölkerung weit über die Landesgrenzen hinaus zu festigen.
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