Der Laupenkrieg, der 1339 in Laupen wütete, war ein Konflikt zwischen den Bernern und den Herren von Burgund und Habsburg, aus dem Bern als Sieger hervorging.
Dies waren die Berner mit ihren Freunden aus den Schweizer Waldstätten, mit welchen sie seit 1323 in einem befristeten Bündnis lebten, sowie den Solothurnern, Simmentalern, Weissenburgern und Oberhaslern.
Ihnen gegenüber standen Mannen aus dem Burgund und aus Österreich, daneben das Heer der Bischöfe von Basel und Lausanne, der Grafen von Greyerz, der Herren der Waadt, der Nidau, Neuenburgs, Freiburg, Savoyen, Aarberg und andere.
Nach dem Chronisten Konrad Justinger war der Anführer der Eidgenossen der Berner Ritter Rudolf von Erlach. Der Spiezer Schilling zeigt das Zusammentreffen der Innerschweizer Truppen mit den bereits versammelten Bernern. Der Berner Stadtpfarrer Diebold Baselwind reitet dem Heer mit einer Monstranz voran. Da Ludwig unter dem Kirchenbann stand, verstanden die Berner den Feldzug auch als eine Aktion gegen die Feinde der katholischen Kirche.
Sprüche wie „Gott selber sei in Bern Bürger geworden“ geisterten nach der verlorenen Schlacht angeblich durch die Reihe der abziehenden Habsburger.
Krieg | Österreichische Militärgeschichte | Krieg in der Schweizer Geschichte | Schlacht (Schweiz) | 1339 | Bern (Kanton) | Schweizerische Geschichte | Mittelalter (Schlacht)
This article is licensed under the GNU Free Documentation License.
It uses material from the
"Laupenkrieg".
Home Page • arts • business • computers • games • health • hospitals • home • kids & teens • news • physicians • recreation• reference • regional • science • shopping • society • sports • world