Der Ausdruck Laune (v. lat. luna = Mond) bezeichnet ursprünglich eine vermeintlich vom Mondwechsel ausgehende Einflussnahme auf den Menschen bzw. die Natur.
Die phasenbedingte Wandelhaftigkeit des Mondes übertrug man auf den menschlichen Charakter, so dass im Altertum eine jähe Veränderung der Gemütsstimmung von einem Extrem ins andere mit der Veränderlichkeit des Mondes in direkten Bezug gebracht wurde.
Bereits die Bibel kennt diesen Bezug
Auch andere Sprachen kennen den Zusammenhang von Mondeinwirkung und psychischer Gestimmtheit. Englisch lunatic bezeichnet den Gemütskranken, italienisch lunatico den Launischen.
Als gute Laune wird die aus nicht klar vorgestellten Ursachen entspringende optimistische Heiterkeit bezeichnet, auch durch das Adjektiv launig wiedergegeben. Launisch hingegen bezeichnet die Verstimmtheit des Gemütes ohne eine klar erkennbare Ursache.
Die Launen eines Menschen können auch Auswirkungen auf das Handeln (soziale Interaktion) haben.
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