Laufrad-campa-vento.jpg Als Laufrad bezeichnet man die Gesamtheit eines Vorder- oder Hinterrades beim Fahrrad. Die oft verwendete Bezeichnung als „Felge“ oder „Reifen“ ist schlicht falsch. Inwieweit die Bereifung zum Laufrad gezählt werden kann, ist nicht eindeutig definiert. Der Sprachgebrauch der Radrennfahrer ist hingegen eindeutig: Im Betrieb, d.h. im Rennen, bezeichnet der Begriff stets ein bereiftes Rad. Beide Laufräder eines Fahrrades zusammen bezeichnet man als Laufradsatz.
Zum Laufrad gehören:
Aus den gleichen Gründen, die heute zu den verschiedensten Bauarten geführt haben (siehe den nächsten Abschnitt), wurden bis in die 90er Jahre im Radrennsport im Rennen fast ausschließlich 28-Loch-Felgen verwendet. Im Bahnradsport war dagegen bis zu ihrer Ablösung durch andere Bauarten die 24-Loch-Felge Standard. Die übliche Bauart verwendet alle genannten Bauteile.
Rennräder haben aus Gewichtsgründen und der Aerodynamik wegen manchmal nur 12 Speichen. Neben der üblichen Einspeichung mit den Nippeln an der Felge werden Speichen angeboten, die andersherum eingebaut werden, dies verringert das Massenträgheitsmoment des Laufrades und den Luftwiderstand, da sich die Nippel an der Nabe langsamer drehen.
Systemlaufräder stammen im Gegensatz zu klassischen Laufrädern (teils mit Ausnahme der Speichen) nur von einem Hersteller, oft werden weniger Speichen, oft bogenlos in die Nabe eingehängt, (12-20 am Vorderrad, 16-24 am Hinterrad) verwendet, die dann aber stärker gespannt sind. Außerdem werden hier oft unkonventionelle Einspeichmuster verwendet.
Systemlaufräder sind oft leichter als klassische Laufräder und meist auch aerodynamischer, kosten aber in der Regel auch wesentlich mehr.
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"Laufrad (Fahrrad)".
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