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Latvijas Ceļš (deutsch: Lettischer Weg) ist eine politische Partei in Lettland. Latvijas Ceļš ist Mitglied der Liberalen Internationale und der Europäischen liberalen demokratischen und Reformpartei. Er beschreibt sich als „liberale Partei, die die Freiheit des Einzelnen, sein Leben zu gestalten verteidigt“. Derzeitiger Vorsitzender ist Ivars Godmanis.

Der Lettische Weg wurde am 25. September 1993 von einer Gruppe früherer Aktivisten der Lettischen Volksfront und von Exil-Letten, die nach der Unabhängigkeit nach Lettland zurückgekehrt waren, gegründet. In ihrer ersten Wahl 1993 gewann die Partei 32.4% der Stimmen und führte eine Regierungskoalition an. Später ging ihre Beliebtheit auf 14.6% der Stimmen 1995 und 18.0% 1998 zurück. Trotzdem blieb der Lettische Weg eine starke Kraft in der lettischen Politik und war bis zum November 2002 Teil jeder Regierungskoalition. Vier seiner Mitglieder wurden Ministerpräsidenten: Valdis Birkavs (von 1993 bis 1994), Māris Gailis (von 1994 bis 1995), Vilis Krištopans (von 1998 bis 1999) und Andris Bērziņš (von 2000 bis 2002).

Bei den letzten allgemeinen Wahlen am 5. Oktober 2002 errang Latvijas Ceļš 4,9% der Stimmen und scheiterte damit an der 5%-Hürde. Nach dieser Niederlage wechselten einige Politiker zu anderen Parteien. In den Wahlen zum Europäischen Parlament im Juni 2004 konnte der Lettische Weg wieder Boden gut machen und erreichte 6,4% der Stimmen, er geht aber immer noch einer unsicheren Zukunft entgegen und muss das Vertrauen der Wähler erst wieder gewinnen.

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Lettische Partei

Latvian Way | Voie lettonne | Latvijas Ceļš

 

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