Die Latham 47 war ein zweimotoriges französisches Flugboot in Doppeldeckerbauweise.
Berühmt wurde dieser Typ als eine dieser Maschinen 1928 bei der Suche nach dem verschollenem Luftschiff Italia spurlos in der Arktis nahe der Bäreninsel verschwand. Dabei starben auch der berühmte Polarforscher Roald Amundsen und alle Besatzungsmitglieder.
Es fand eine internationale Rettungsaktion statt, aber Benito Mussolini wollte nicht, dass Roald Amundsen daran teilnahm, deshalb startete dieser einen eigenen Rettungsflug mit Hilfe einer französischen Leihgabe, eines Latham 47-Wasserflugzeugs.
Eine Latham 47 startete auf Befehl des französischen Marineministers Georges Leygues am 16. Juni 1928 in Richtung Bergen in Norwegen. Pilot war René Guilbaud, sowie 3 weitere Besatzungsmitglieder. Nach einem kurzen Zwischenstop in Bergen ging es weiter nach Tromsø. Am 28. Juni stiegen hier Roald Amundsen und der Pilot Leif Dietrichson zu. Die Maschine startete nach einigen Startversuchen Richtung Spitzbergen, danach verloren sich die Spuren vom Flugzeug.
Das Flugzeug musste jedoch notwassern, vermutlich wegen Motorschaden. Man fand später einen der Schwimmer, der Bearbeitungsspuren aufwies. Wahrscheinlich hatten Amundsen und seine Gefährten sich damit zu retten versucht.
Der durch Knochenbrüche bewegungsunfähige Nobile wurde von einem schwedischen Piloten in Sicherheit gebracht, die anderen Überlebenden am 12. Juli von dem sowjetischen Eisbrecher "Krassin" geborgen.
1931 wurde ein riesiges Flugzeugmonument der Latham 47 in französischen Stadt Caudebec-en-Caux errichtet.
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"Latham 47".
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