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Als Laterne bezeichnet man die Kombination aus einer selbstleuchtenden Lichtquelle und einem Wind- bzw. Regenschutz.
Der Schutz vor Witterung und Staub bzw. mechanischer Belastung macht den dauerhaften, wartungsarmen Betrieb einer Lichtquelle im Freien überhaupt erst möglich.
Die Montage von Laternen auf Lichtmasten ist insbesondere für die Straßenbeleuchtung gebräuchlich.
Als Lichtquellen kommen verschiedene Techniken zum Einsatz:
- Die (selbstgebastelte) Kinderlaterne, meist aus Karton und buntem, transparentem Papier anlässlich des Martinsfestes, wird mit einer Kerze oder einer batteriebetriebenen Glühlampe betrieben. Historisch handelt es sich dabei um eine Nachempfindung wie sie der mittelalterliche Nachtwächter der Städte als Hilfsmittel benutzt hat. Dieses Modell war typischerweise aus Metall und Glas.
- Bergleute und Höhlenforscher benutzten früher und zum Teil heute noch ebenfalls Laternen. Dabei kamen zum Teil Kerzen oder Öl, später aber auch Modelle mit dem unter Feuchtigkeit gasbildenden Karbid zum Einsatz (siehe Karbidlampe). Die Laterne musste aufgrund der allgegenwärtigen Gefahr der Grubenexplosion (Schlagwetter) aufgrund von natürlicher Gasbildung im Stollen vollkommen gekapselt und damit explosionsgeschützt sein.
- Die Gaslaterne wird nur noch selten zur Beleuchtung von Straßenzügen benutzt.
- Vielfach werden die einzelnen Beleuchtungskörper der üblichen Straßenbeleuchtung als Laterne bezeichnet. (siehe:Laterndlgarage)
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