Für weitere Bedeutungen von Entwicklung siehe Entwicklung
Als Filmentwicklung bezeichnet man in der Fotografie und auch beim Kinofilm den chemischen Prozess der Umwandlung des latenten Bildes auf einem belichteten Film in ein sichtbares Bild. Obwohl die eigentliche Filmentwicklung nur ein Teil des fotochemischen Verarbeitungsprozesses ist, wird der Begriff häufig mit der gesamten Verarbeitungskette gleichgesetzt, zu der im einfachsten Fall mindestens noch der Fixiervorgang gehört.
Die wenigen, nur durch das Licht reduzierten Silberatome, auch latentes Bild genannt, wirken während der chemischen Entwicklung als Katalysator für die sie umgebenden Silberionen. Beim Entwickeln werden Silberionen durch ein Reduktionsmittel, Entwickler genannt, zu schwarzem metallischem Silber mit Hilfe dieses Katalysators reduziert. Ag+ (weiß) + e- (vom Entwickler) --> Ag (schwarz) So werden während des Entwicklungsprozesses von den Silberkeimen ausgehend unsichtbare Silberionen immer weiter fortschreitend zu sichbaren schwarzen Silberflächen entwickelt. Der Entwicklungsprozess wird im Moment optimaler Bilddarstellung durch ein Stoppbad chemisch unterbrochen.
Der Film wird dann mit einer Reihe von Chemikalien behandelt:
Die Filmentwicklung ist damit beendet; der Filmstreifen kann anschließend abgestreift werden, wird getrocknet und ggf. in Streifen einer zweckmäßigen Länge (meist Streifen mit vier bis sechs Negativen) geschnitten.
Siehe auch: Vergrößerung (Fotografie), Abzug (Fotografie).
Photographic processing | Traitement des images photographiques | Cuci film | Sviluppo fotografico | 現像 | Экспонирование | Framkallning | Експонування
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"Filmentwicklung".
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