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Als Latemse School (deutsch auch: Laethemer Schule oder Gruppe) wird eine flämische Gruppe von Künstlern bezeichnet, die in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Deurle und Sint-Martens-Latem, zwei Dörfern an der Leie südlich von Gent, tätig war.

Die Latemse School wird meist in zwei Gruppen eingeteilt:

Manche Kritiker unterscheiden noch eine dritte Gruppe, von der allerdings nur Hubert Malfait in Sint-Martens-Latem ansässig war. Zu dieser Gruppe rechnen sie die Maler Albert Saverijs, Jozef de Coene, Albert Claeys, Victor Lorein, Achile Van Sassenbroeck, Jules Boulez und Maurice Schelck.

Der Begriff Schule bedeutet nicht, dass die Künstler eine bestimmte Organisation gebildet haben, sondern wurde wegen eines gemeinsamen Dorfslebens und einiger stiltechnischer Gemeinsamkeiten geprägt. So beschäftigte sich die erste Gruppe nach 1900 vor allem mit dem Symbolismus, während die zweite Gruppe nach 1914 sich vor allem expressionistischer Stilelemente bediente. Die Künstler der dritten Gruppe fühlten sich überhaupt keiner bestimmten Stilrichtung zugehörig, dennoch basierte ihre Kunst – manchmal sehr ausgeprägt – auf der ihrer Vorgänger.

Moderne Kunst | Künstlergruppe

Latemse Scholen

 

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