Lawrence Francis O'Brien (* 7. Juli 1917 in Springfield, Massachusetts; † 27. September 1990 in New York City) war der dritte Commissioner der National Basketball Association. O'Brien übernahm das Amt 1975 von Walter Kennedy und behielt es bis 1984. Unter seiner Führung fusionierte die NBA 1976 mit der American Basketball Association, und wurde damit um vier Teams (Denver Nuggets, Indiana Pacers, New York Nets, San Antonio Spurs) erweitert. Mit den Dallas Mavericks folgte 1980 ein fünftes, neues Team. Insgesamt umfasste die NBA am Ende von O'Briens Amtszeit 23 Teams. Unter seiner Führung wurde 1982 ebenfalls ein Vertrag mit einem Kabelfernseh-Anbieter abgeschlossen, was die NBA zu einem Vorreiter unter den US-Profiligen machte. Am 13. Mai 1991 wurde O'Brien postum als „Förderer“ (engl.: contributor ) in die Basketball Hall of Fame aufgenommen.
Des weiteren war O'Brien als Politiker aktiv. So war er 1968/69 und 1970/71 Vorsitzender des Democratic National Committee der Demokraten. Außerdem dirigierte er den Präsidentschaftswahlkampf von John F. Kennedy, Lyndon B. Johnson, Robert F. Kennedy und Hubert H. Humphrey.
Mann | US-Amerikaner | Unternehmer | Politiker (USA) | Watergate-Affäre | Geboren 1917 | Gestorben 1990
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