Die laparoskopische Chirurgie ist ein Teilgebiet der Chirurgie, bei der mit Hilfe eines optischen Instruments Eingriffe innerhalb der Bauchhöhle vorgenommen werden. Sie wird dem Komplex minimal-invasive Chirurgie (MIC) zugeordnet.
Bei der üblichen Methode (gashaltige Laparoskopie) wird Kohlendioxid (CO2) in die Bauchhöhle gepumpt. Bei dieser Methode können Nebenwirkungen wie Schulterschmerzen auftreten.
Bei einer alternativen, weniger verbreiteten Methode, der gaslosen Laparoskopie, wird die Bauchdecke mittels eines Lift-Systems mechanisch angehoben. Hierbei hat der Patient eine Vielzahl von Vorteilen gegenüber der gashaltigen Methode: Die Schmerzen nach einer Operation sind deutlich geringer (vor allem die für die gashaltige Laparoskopie üblichen Schulterschmerzen), die Erholung nach einer Operation ist zeitlich stark verkürzt, die Kosten für eine Behandlung sind deutlich geringer usw.
Laparoskopische Tumoroperationen werden in Deutschland entweder nur laparoskopisch assistiert (nach laparoskopischen Aufsuchen der zu operierenden Region und Festlegung des Resektionsausmaßes wird die eigentliche Operation offen durchgeführt) oder im Rahmen von Studien durchgeführt.
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"Laparoskopische Chirurgie".
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