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Langres ist eine französische Stadt im Départment Haute-Marne, Region Champagne-Ardenne. In der Stadt leben 9 586 Menschen auf 22,33 km² (Stand: 1999). Sie erhebt sich auf einen Vorgebirge der Hochebene gleichen Namens. Auf diesem Plateau entspringen einige der wichtigsten Flüsse Frankreichs, z.B. die Marne, die Seine und die Aube.
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Geschichte
Schon sehr früh brachten die
Gallier die
Festung in ihre Gewalt, später umgaben die
Römer die Stadt der
Lingonen mit ihren Festungswerken. Andemantunum ist der Ort, wo sich ein Dutzend römische
Landstraßen kreuzen. Das Siegestor aus dem
1. Jahrhundert und zahlreiche Gegenstände, die in den
Museen ausgestellt werden, erinnern an diese gallo-römische Stadt. Nach dem Verfall, den die
Invasion nach sich zog, fand die Stadt im
Mittelalter zu einer Blüte dank wachsenden politischen Einflusses ihrer
Bischöfe. Die Unruhen des
14. und
15. Jahrhunderts brachten die Stadt dazu, ihre Festungswerke zu verstärken. Auch wurde sie der Schutzaufsicht des Königs unterstellt. Die
Renaissance stellte für Langres wohl die Periode größten Wohlstands dar. Auf diese Zeit gehen die bürgerlichen, religiösen und militärischen Bauwerke zurück, die wir jetzt noch vorfinden. Im
19. Jahrhundert wurden die Festungswerke um eine
Zitadelle im
Vauban-Stil erweitert.
Mehrere Berühmtheiten stammen aus Langres: die 1606 geborene Jeanne Mance, die die kanadische Stadt Montréal mitbegründete und Denis Diderot, der 1713 geborene Aufklärungsphilosoph und Koordinator der epochalen Enzyklopädie. Ebenso der Chemiker Auguste Laurent und der Philosoph Etienne Vacherot.
Städtepartnerschaft
Diese beiden Städte unterhalten auch untereinander eine Städtepartnerschaft.
Ort in Champagne-Ardenne
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