Langemarck-Halle Berlin.JPG Die Langemarckhalle auf dem Olympiagelände Berlin gehört zum Ortsteil Westend des Berliner Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf. Sie befindet sich in den Tribünengebäuden unterhalb des Glockenturms am Rande des Maifelds.
Die Halle wurde anlässlich der Olympischen Spiele 1936 von dem Architekten des Olympiastadions Werner March erbaut, zur Erinnerung an die Toten der Schlacht bei Langemarck in Flandern, wo zu Beginn des Ersten Weltkriegs 1914 zehntausende schlecht ausgebildeter junger deutscher Reservisten in den Tod geschickt wurden. Noch während des Krieges wurde der Mythos von Langemarck etabliert, der den Heldentod verherrlichte. In den 20er Jahren wurde er vor allem von Burschenschaften gepflegt und von den Nationalsozialisten bereitwillig aufgegriffen. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Langemarckhalle zerstört und 1960-1962 vom ursprünglichen Architekten March gemeinsam mit dem Glockenturm wiederaufgebaut.
Zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006 wurde die Halle umfassend saniert und mit dem Deutschen Historischen Museum eine Ausstellung zur Geschichte des Olympiageländes initiiert, die am 4. Mai 2006 eröffnet wurde.
This article is licensed under the GNU Free Documentation License.
It uses material from the
"Langemarckhalle".
Home Page • arts • business • computers • games • health • hospitals • home • kids & teens • news • physicians • recreation• reference • regional • science • shopping • society • sports • world