Die Landquart ist ein Fluss, welcher am Silvretta- und Vereinamassiv entspringt. Sie durchfliesst das Prättigau und mündet schliesslich bei Landquart in den Alpenrhein. Die Landquart wird 1050 erstmals unter dem Namen ad fluvium langorum und um 1300 als Langwar erwähnt. Sie ist namensgebend für den gleichnamigen Ortsteil der politischen Gemeinde Igis.
Bis 1870 wurde auf der Landquart Holz geflösst und zwischen 1889 bis 1903 entstanden in Klosters, Malans, Landquart und Grüsch Elektrizitätswerke. Der spätere Bau der Wasserkraftwerke Küblis, Klosters und Schlappin im Auftrag der Bündner Kraftwerke AG (Rätia Energi von 1920 bis 1927 war von grosser volkswirtschaftlicher Bedeutung für das Prättigau.
1529 wurde an der Mündung der Landquart eine Brücke über den Rhein erbaut, die die bischöfliche Rheintraverse bei Maienfeld ablöste. Die so genannte Tardisbrücke ist nach ihrem Erbauer Metardus Heinzenberger, genannt Tardi, aus Bad Ragaz benannt und war die einzige ganzjährig offene Verbindung zwischen Altbünden und der Eidgenossenschaft. Zur Zeit des Dreissigjährigen Krieges und den Napoleonischen Feldzügen war sie von grosser strategischer Bedeutung. Im Jahr 2001 wurde die alte Brücke durch eine neue Tardisbrücke ersetzt. Sie ist ein Wahrzeichen von Landquart.
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"Landquart (Fluss)".
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