| Wappen | Karte |
|---|---|
| Wappen Landkreis Darmstadt-Dieburg.png Kreiswappen | Lage des Landkreises Darmstadt-Dieburg in Deutschland.GIF |
| Basisdaten | |
| Bundesland: | Hessen |
| Regierungsbezirk: | Darmstadt |
| Verwaltungssitz: | Darmstadt |
| Fläche: | 658,51 km² |
| Einwohner: | 290.803 (30. September 2005) |
| Bevölkerungsdichte: | 442 Einwohner je km² |
| Kreisschlüssel: | 06 4 32 |
| Kfz-Kennzeichen: | DA |
| Kreisgliederung: | 23 Gemeinden |
| Adresse der Kreisverwaltung: | Jägertorstraße 207 64289 Darmstadt |
| Website: | www.ladadi.de |
| E-Mail-Adresse: | kreisverwaltung@ladadi.de |
| Politik | |
| Landrat: | Alfred Jakoubek (SPD) |
| Sitzverteilungim Kreistag | SPD 28, CDU 26, GRÜNE 8, FDP 4, FWG 3, WASG 1, DKP 1 |
| Lage des Landkreis in Hessen | |
| Hesse da.png | |
| Kreiskarte | |
| Kreiskarte Da-Di.jpg | |
Der Hauptsitz der Kreisverwaltung befindet sich im Darmstädter Stadtteil Kranichstein. Darüber hinaus gibt es Außenstellen in Dieburg, Groß-Umstadt und Pfungstadt.
Die Planung und Organisation der Angebote im öffentlichen Nahverkehr im Landkreis Darmstadt-Dieburg wird von der Darmstadt-Dieburger-Nahverkehrsorganisation (DADINA) geleistet.
Bekannt ist der Kreis für die Grube Messel, die reich an subtropische bis tropische fossile Pflanzen- und Tierfossilien ist (seit 1995 UNESCO-Weltnaturerbe).
Nach dem Rückzug der Römer nahmen zunächst Alamannen, dann ab 506 Franken Besitz vom Kreisgebiet. Sämtliche Ortsnamen, die auf -heim enden, sind fränkische Gründungen.
Danach zerfällt das Gebiet in unterschiedliche Besitzungen. Im Westen etablieren sich die Grafen von Katzenelnbogen, die Darmstadt, Groß-Gerau, Zwingenberg und (innerhalb des heutigen Kreises) Reinheim zu Städten ausbauen. Der westliche Teil des Kreises lag in ihrer Herrschaft, Weiterstadt und Griesheim mit ihren Ökonomiehöfen versorgten die Burgen der Grafen in den Residenzen Darmstadt und Groß-Gerau, während Pfungstadt und Seeheim Verwaltungssitz eines eigenen Amtes wurden. 1476 fiel der gesamte Besitz Katzenelnbogens an Hessen. Im östlichen Teil des heutigen Kreises ist die Territorialgeschichte wesentlich komplizierter. Neben Kleinbesitzungen, die nur wenige Dörfer umfassten, gab es einige größere Gebiete, die aber selten die Größe heutiger Gemeinden erreichten. Sie wurden entweder von lokalem Adel verwaltet (Eppertshausen) oder gehörten zu größeren Grafschaften oder Fürstentümern. So gehörte Groß-Umstadt je zur Hälfte zur Pfalz und zu Hanau, Babenhausen insgesamt zu Hanau und Dieburg zum Kurfürstentum Mainz, das versuchte, eine Landverbindung zwischen seinen rheinhessischen und unterfränkischen Besitztümern zu erlangen. Während fast alle Gebiete in der Reformation protestantisch wurden, blieben Dieburg, Münster und Eppertshausen katholische Exklave, was sich bis heute im Wahlverhalten auswirkt.
Nach dem Reichsdeputationshauptschluss 1803 wurde das ganze Gebiet Hessen-Darmstadt, dem späteren Großherzogtum Hessen, zugeordnet. Hier entstanden zunächst die Ämter Darmstadt, Reinheim und Dieburg, das Gebiet westlich Darmstadt gehörte zeitweise zum Amt Groß-Gerau. Dann entstanden die beiden Kreise Darmstadt und Dieburg. Darmstadt schied 1938 als kreisfreie Stadt aus seinem Landkreis aus, blieb aber Verwaltungssitz. Dieburg wurde Kreisstadt, einige Kreisstadtaufgaben wurden aber nach Groß-Umstadt abgegeben. Im Rahmen der hessischen Kreisreform zum 1. Januar 1977 wurden beide Kreise zum heutigen Landkreis Darmstadt-Dieburg vereinigt. Einige Orte wurden zuvor anderen Landkreisen zugeteilt: So kam Fränkisch-Crumbach zum Landkreis Odenwald, Ober-Roden und Urberach (Stadt Rödermark) sowie Nieder-Roden (zur Stadt Rodgau) kamen zum Landkreis Offenbach. Das immer noch kreisfreie Darmstadt wurde Sitz der Kreisverwaltung, Dieburg blieb Außenstelle. Seit Ende 2004 wird die gesamte Kreisverwaltung in den Darmstädter Stadtteil Kranichstein verlagert.
Der 8. Kreistag des Landkreises Darmstadt-Dieburg wurde am 26. März 2006 gewählt. Die 71 Abgeordneten gehören den sieben zur Wahl angetretenen Parteien und Wählergemeinschaften an bzw. sind von ihnen aufgestellt worden.
Sitzverteilung Landkreis Darmstadt-Dieburg 2006.png
| Parteien und Wählergemeinschaften | Anteil in % | Sitze | CDU | Christlich Demokratische Union Deutschlands | 36,9 | 26 | SPD | Sozialdemokratische Partei Deutschlands | 39,8 | 28 | GRÜNE | BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN | 11,0 | 8 | FDP | Freie Demokratische Partei | 5,6 | 4 | FWG | Freie Wählergemeinschaften | 3,4 | 3 | WASG.Die Linke | WASG.Die Linke | 2,0 | 1 | DKP | Deutsche Kommunistische Partei | 1,3 | 1 | gesamt | 100,0 | 71 |
Der Kreistag hat sich am 15. Mai 2006 konstituiert und damit seine inhaltliche Arbeit aufgenommen. Zur Vorbereitung seiner Beschlüsse und Entscheidungen hat der Kreistag in seiner Geschäftsordnung festgelegt, dass dazu insgesamt vier Fachausschüsse gebildet werden.
Wappen Landkreis Darmstadt-Dieburg.png | Blasonierung:
Das Kreiswappen zeigt von Gold und Blau geteilt: oben ein wachsender, blau bewehrter und bezungter roter Löwe (Wappensymbol der Grafen von Katzenelnbogen), in den Pranken ein rotes sechsspeichiges Rad (das Mainzer Rad) haltend; unten 23 silberne Sterne.
Bedeutung:
Die Sterne stehen für die 23 Städte und Gemeinden des Kreises und sind dem alten Darmstadter Kreiswappen entnommen, das 41 Sterne zeigte. (Wappen-Genehmigung: 16. Juni 1978)
| Gemeinden |
Landkreis in Hessen | Rhein-Main
Darmstadt-Dieburg | Subdistrikto Darmstadt-Dieburg | Darmstadt-Dieburg | Powiat Darmstadt-Dieburg | Darmstadt-Dieburg
This article is licensed under the GNU Free Documentation License.
It uses material from the
"Landkreis Darmstadt-Dieburg".
Home Page • arts • business • computers • games • health • hospitals • home • kids & teens • news • physicians • recreation• reference • regional • science • shopping • society • sports • world