| Wappen | Karte | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Wappen Landkreis Schwaebisch Hall.png | Lage des Landkreises Schwäbisch Hall in Deutschland.GIF | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Basisdaten | - bgcolor="#FFFFFF" | Bundesland: | Baden-Württemberg | bgcolor="#FFFFFF" | Regierungsbezirk: | Stuttgart | bgcolor="#FFFFFF" | Region: | Heilbronn-Franken | bgcolor="#FFFFFF" | Verwaltungssitz: | Schwäbisch Hall | bgcolor="#FFFFFF" | Fläche: | 1.484,06 km² | bgcolor="#FFFFFF" | Einwohner: | 189.590 (30. Juni 2005) | bgcolor="#FFFFFF" | Bevölkerungsdichte: | 128 Einw./km² | bgcolor="#FFFFFF" | Kfz-Kennzeichen: | SHA | bgcolor="#FFFFFF" | Kreisschlüssel: | 08 1 27 | bgcolor="#FFFFFF" | Kreisgliederung: | 30 Gemeinden | bgcolor="#FFFFFF" | Adresse der Kreisverwaltung: | Münzstraße 1 74523 Schwäbisch Hall | bgcolor="#FFFFFF" | Website: | www.landkreis-schwaebisch-hall.de | bgcolor="#FFFFFF" | E-Mail-Adresse: | info@landkreis-schwaebisch-hall.de | |
| Politik | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Landrat: | Gerhard Bauer | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Karte | bgcolor="#FFFFFF" | Baden_wuerttemberg_sha.png | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Der Landkreis Schwäbisch Hall ist ein Landkreis in Baden-Württemberg. Er gehört zur Region Heilbronn-Franken im Regierungsbezirk Stuttgart. Der Landkreis Schwäbisch Hall grenzt im Norden an den Main-Tauber-Kreis, im Osten an den bayerischen Landkreis Ansbach, im Süden an den Ostalbkreis, im Südwesten an den Rems-Murr-Kreis und den Landkreis Heilbronn und im Westen an den Hohenlohekreis.
Der Landkreis Schwäbisch Hall hat Anteil an der Hohenloher Ebene, an den Höhen der Schwäbisch-Fränkischen Waldberge (z.B. Mainhardter Wald) sowie an Teilen der Frankenhöhe. Den Landkreis durchziehen die beiden rechten Nebenflüsse des Neckars, Jagst und Kocher.
Der Landkreis Schwäbisch Hall geht zurück auf das alte gleichnamige württembergische Oberamt, das nach Übergang der ehemals freien Reichsstadt Schwäbisch Hall an Württemberg nach 1803 eingerichtet wurde und danach mehrmals verändert wurde. 1938 wurde es in den Landkreis Schwäbisch Hall überführt. Bei der Kreisreform zum 1. Januar 1973 wurde der Landkreis Schwäbisch Hall um den aufgelösten Landkreis Crailsheim sowie um das Gebiet Gaildorf, das bis dato zum Landkreis Backnang gehörte, erweitert. Ferner wurden 4 Orte an den Hohenlohekreis bzw. Landkreis Heilbronn abgegeben. Der Landkreis Crailsheim bestand ebenfalls seit 1938 und ging zurück auf das gleichfalls württembergische Oberamt Crailsheim, das 1810 errichtet worden war und danach mehrmals verändert wurde. Das Gebiet um Gaildorf bildete bis 1938 ein eigenes Oberamt, das seinerzeit aufgelöst wurde und auf die Landkreise Backnang und Schwäbisch Hall verteilt wurde. Nach Abschluss der Gemeindereform umfasst der Landkreis Schwäbisch Hall noch 30 Gemeinden, darunter 9 Städte und hiervon wiederum 2 "Große Kreisstädte" (Crailsheim und Schwäbisch Hall). Größte Stadt ist Schwäbisch Hall, kleinste Gemeinde ist Wolpertshausen.
| Jahr | Einwohnerzahlen |
|---|---|
| 31. Dezember 1973 | 152.473 |
| 31. Dezember 1975 | 151.046 |
| 31. Dezember 1980 | 150.601 |
| 31. Dezember 1985 | 151.104 |
| 27. Mai 1987 ¹ | 154.041 |
| Jahr | Einwohnerzahlen |
|---|---|
| 31. Dezember 1990 | 164.132 |
| 31. Dezember 1995 | 180.648 |
| 31. Dezember 2000 | 185.728 |
| 30. Juni 2005 | 189.590 |
Der Landkreis wird vom Kreistag und vom Landrat verwaltet. Der Kreistag wird von den Wahlberechtigten im Landkreis auf 5 Jahre gewählt. Dieses Gremium wählt den Landrat für eine Amtszeit von 8 Jahren. Dieser ist gesetzlicher Vertreter und Repräsentant des Landkreises sowie Vorsitzender des Kreistags und seiner Ausschüsse. Er leitet das Landratsamt und ist Beamter des Kreises. Zu seinem Aufgabengebiet zählen die Vorbereitung der Kreistagssitzungen sowie seiner Ausschüsse. Er beruft Sitzungen ein, leitet diese und vollzieht die dort gefassten Beschlüsse. In den Gremien hat er kein Stimmrecht. Sein Stellvertreter in der Leitung des Landratsamtes ist der Erste Landesbeamte.
Die Oberamtmänner bzw. Landräte des Oberamts bzw. Landkreises Schwäbisch Hall seit 1808:
| CDU | FW | SPD | GRÜNE | FDP | ödp | Gesamt | |
| 2004 | 20 | 20 | 8 | 5 | 5 | 1 | 59 |
Wappen Landkreis Schwaebisch Hall alt.png Das gevierte Zollernwappen steht für das ehemalige Markgraftum Brandenburg-Ansbach, das im ehemaligen Landkreis Crailsheim große Gebietsanteile besaß. Der Kesselhaken ist das Wappenbild der Stadt Crailsheim. Der Flößerhaken entstammt dem Wappen der Grafen von Limpurg, welche im südlichen Kreisgebiet Anteil hatten. Die Scheibe stellt die "Heller-Münze" dar. Die Stadt Schwäbisch Hall war seit der Stauferzeit Münzprägestätte und Geburtsort des nach ihr benannten Hellers.
Vor der Kreisreform hatte der alte Landkreis Schwäbisch Hall ein anderes Wappen. Es zeigte in Gold auf einem roten Dreiberg einen schreitenden säenden Landmann mit blauem, rot gefüttertem Rock, schwarzen Kniehosen, Schuhen und Hut, silbernen Strümpfen und silbernem umgehängtem Säsack. Dieses Wappen hatte das frühere Oberamt Schwäbisch Hall am 29. November 1928 durch den Bezirksrat angenommen. Mit diesem Wappen sollte die landwirtschaftlich geprägte Gegend sowie die fränkische Tracht versinnbildlicht werden. Schwarz und Gold verwiesen auf die württembergischen Farben, Gold und Rot auf die Stadtfarben der Kreisstadt.
Vom Knotenpunkt Crailsheim ging 1869 die Tauberbahn in Richtung Bad Mergentheim und Lauda weiter; 1875 folgte auch die Verbindung nach Ansbach und Nürnberg ins bayerische Frankenland.
Eine weitere Verbindung nach Stuttgart brachte die Murrbahn, die 1879/80 in Hessental bei Schwäbisch Hall nach Gaildorf und Backnang abzweigte. Erst im Jahre 1900 wurde die kleine Residenzstadt Langenburg von Blaufelden her an die Linie Crailsheim–Lauda angebunden.
Von Gaildorf West führte seit 1903 die Württembergische Eisenbahn-Gesellschaft ihre Obere Kochertalbahn ein Stück im Kochertal aufwärts bis Untergröningen. Sie ist im Jahre 2000 für den Personenverkehr stillgelegt worden. Auf der Strecke zwischen Blaufelden und Langenburg ruht er schon seit 1963. Das Netz der Hauptbahnen umfasst noch immer 112 km Länge.
Durch das südliche Kreisgebiet führt die Bundesautobahn 6 Heilbronn–Nürnberg, im äußersten Südosten streift die A 7 Ulm–Würzburg kurz das Kreisgebiet bei Fichtenau. Ferner erschließen mehrere Bundes-, Landes- und Kreisstraßen den Landkreis. Wichtige Bundesstraßen sind die die B 14 Schwäbisch Hall–Stuttgart, B 19 Schwäbisch Hall–Würzburg und die B 290 Aalen–Bad Mergentheim.
Der Landkreis Schwäbisch Hall ist Träger der Kreiskrankenhäuser Crailsheim und Gaildorf.
| Städte |
Am 7. März 1968 stellte der Landtag von Baden-Württemberg die Weichen für eine Gemeindereform. Mit dem Gesetz zur Stärkung der Verwaltungskraft kleinerer Gemeinden war es möglich, dass sich kleinere Gemeinden freiwillig zu größeren Gemeinden vereinigen konnten. Den Anfang im alten Landkreis Schwäbisch Hall machte am 1. Juli 1971 die Gemeinde Gnadental, die sich mit der Gemeinde Michelfeld vereinigte. In der Folgezeit reduzierte sich die Zahl der Gemeinden stetig. Am 1. Januar 1972 verließen die Gemeinden Eschental und Goggenbach den Landkreis Schwäbisch Hall, weil sie in die Gemeinde Kupferzell, Landkreis Künzelsau, eingegliedert wurden. Die noch verbliebenen Gemeinden des alten Landkreises Schwäbisch Hall gingen am 1. Januar 1973 im neuen vergrößerten Landkreis Schwäbisch Hall auf, doch gab dieser am 1. Januar 1974 noch die Gemeinde Finsterrot, die bis 1972 noch zum alten Landkreis gehört hatte, an den Landkreis Heilbronn ab, weil sich diese Gemeinde mit Wüstenrot vereinigte.
Größte Gemeinde des alten Landkreises Schwäbisch Hall war die Kreisstadt Schwäbisch Hall, die seit 1. Oktober 1960 Große Kreisstadt war, kleinste Gemeinde war Goggenbach.
Der alte Landkreis Schwäbisch Hall umfasste zuletzt eine Fläche von 568 km² und hatte bei der Volkszählung 1970 insgesamt 63.864 Einwohner.
Einwohnerentwicklung des alten Landkreises Schwäbisch Hall bis 1970. Alle Einwohnerzahlen sind Volkszählungsergebnisse.
| Jahr | Einwohnerzahlen |
|---|---|
| 17. Mai 1939 | 42.980 |
| 13. September 1950 | 56.674 |
| Jahr | Einwohnerzahlen |
|---|---|
| 6. Juni 1961 | 59.273 |
| 27. Mai 1970 | 63.864 |
| frühere Gemeinde | heutige Gemeinde | Einwohnerzahl am 6. Juni 1961 |
|---|---|---|
| Ammertsweiler | Mainhardt | 379 |
| Arnsdorf | Braunsbach | 265 |
| Bibersfeld | Schwäbisch Hall | 995 |
| Braunsbach | Braunsbach | 839 |
| Bubenorbis | Mainhardt | 645 |
| Bühlertann | Bühlertann | 2.004 |
| Bühlerzell | Bühlerzell | 1.154 |
| Döttingen | Braunsbach | 304 |
| Eckartshausen | Ilshofen | 747 |
| Eltershofen | Schwäbisch Hall | 365 |
| Enslingen | Untermünkheim | 557 |
| Eschental | Kupferzell | 250 |
| Finsterrot | Wüstenrot | 338 |
| Gailenkirchen | Schwäbisch Hall | 1.424 |
| Geifersthofen | Bühlerzell | 424 |
| Geislingen am Kocher | Braunsbach | 422 |
| Geißelhardt | Mainhardt | 781 |
| Gelbingen | Schwäbisch Hall | 794 |
| Gnadental | Michelfeld | 428 |
| Goggenbach | Kupferzell | 182 |
| Großaltdorf | Vellberg | 1.038 |
| Hütten | Mainhardt | 333 |
| Ilshofen, Stadt | Ilshofen | 1.223 |
| Jungholzhausen | Braunsbach | 325 |
| Mainhardt | Mainhardt | 1.394 |
| Michelbach an der Bilz | Michelbach an der Bilz | 1.721 |
| Michelfeld | Michelfeld | 1.656 |
| Mittelfischach | Obersontheim | 714 |
| Oberfischach | Obersontheim | 631 |
| Obersontheim | Obersontheim | 1.456 |
| Obersteinbach | Ilshofen | 560 |
| Orlach | Braunsbach | 228 |
| Rieden | Rosengarten | 766 |
| Schwäbisch Hall, Große Kreisstadt | Schwäbisch Hall | 21.866 |
| Steinkirchen | Braunsbach | 272 |
| Sulzdorf | Schwäbisch Hall | 1.656 |
| Tüngental | Schwäbisch Hall | 973 |
| Übrigshausen | Untermünkheim | 525 |
| Unteraspach | Ilshofen | 736 |
| Untermünkheim | Untermünkheim | 1.012 |
| Untersontheim | Obersontheim | 750 |
| Uttenhofen | Rosengarten | 1.059 |
| Vellberg, Stadt | Vellberg | 1.645 |
| Weckrieden | Schwäbisch Hall | 273 |
| Westheim | Rosengarten | 1.730 |
| Wolpertshausen | Wolpertshausen | 1.434 |
Landkreis Schwäbisch Hall | Ehemaliger Landkreis in Baden-Württemberg
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