| Wappen | Karte |
|---|---|
| Wappen_LandkreisRosenheim.png | Lage des Landkreises Rosenheim in Deutschland.png |
| Basisdaten | |
| Bundesland: | Bayern |
| Regierungsbezirk: | Oberbayern |
| Verwaltungssitz: | Rosenheim |
| Fläche: | 1.439,40 km² |
| Einwohner: | 246.791 (30. September 2005) |
| Bevölkerungsdichte: | 171 Einwohner je km² |
| Kfz-Kennzeichen: | RO |
| Kreisschlüssel: | 09 1 87 |
| Kreisgliederung: | 46 Gemeinden |
| Adresse der Kreisverwaltung: | Wittelsbacherstr. 53 83022 Rosenheim |
| Website: | www.landkreis-rosenheim.de |
| E-Mail-Adresse: | poststelle@lra-rosenheim.de |
| Politik | |
| Landrat: | Dr. Max Gimple (CSU) |
| Karte | |
| Bayern_landkreis_rosenheim_karte.png | |
Zum Landkreis Rosenheim gehören die Städte Kolbermoor, Bad Aibling und Wasserburg am Inn, sowie 43 weitere Gemeinden.
1900 wurde für den Raum Aibling ein eigenes Bezirksamt errichtet. Hierfür gab das Bezirksamt Rosenheim 22 Gemeinden ab, bekam jedoch vier Gemeinden des Bezirksamtes Traunstein. Die Bezirksämter wurden ab 1939 in Landratsämter, die zugehörigen Bezirke in Landkreise umbenannt.
Im Rahmen der Gebietsreform in Bayern 1972 wurde aus dem Landkreis Rosenheim, dem Großteil des Landkreises Bad Aibling (eine Gemeinde im Nordwesten kam zum Landkreis München) sowie dem südlichen Teil des Landkreises Wasserburg am Inn der heutige Landkreis Rosenheim gebildet. Das restliche Gebiet des Landkreises Wasserburg kam an die Landkreise Mühldorf am Inn, Erding und Ebersberg.
Der Chiemgau und das Inntal sind beliebte Fremdenverkehrsgegenden; große Kur- und Rehabilitationseinrichtungen befinden sich in Bad Aibling, Bad Feilnbach, Bad Endorf, Prien und Vogtareuth.
Erst 1871 eröffnete die Bayerische Staatsbahn die Direktverbindung von München über Grafing nach Rosenheim und von hier 1876 die Bahn innabwärts nach Mühldorf. In Wasserburg Bf zweigten seit 1902 die Verbindungsbahn nach Wasserburg Stadt und 1905 die Linie nach Ebersberg ab.
Weitere staatliche Lokalbahnen kamen hinzu: 1878 die Strecke Prien–Aschau (Chiemgaubahn) und 1908 Endorf–Obing (Chiemgauer Lokalbahn), ferner 1897 die elektrische Bahn Bad Aibling–Bad Feilnbach der AG für E-Werke vorm. O.L. Kummer & Co.
Die jüngste, 1914 erbaute Bahn von Rosenheim nach Frasdorf verlässt die Salzburger Hauptstrecke in Landl.
Fast ausschließlich dem Fremdenverkehr dienen zwei Schmalspurbahnen:
Die „Wachtl-Bahn“ ist eine elektrische Werksbahn, die von Kiefersfelden aus auch touristische Züge einsetzt.
Das Eisenbahnnetz von über 220 km Ausdehnung wurde durch die Stillegung einiger Nebenstrecken um 45 km Länge reduziert:
Ergänzung: die Strecke Endorf–Obing wurde im Juni 2006 durch eine private Betriebsgesellschaft wiedereröffnet
Das Landkreiswappen zeigt oben die bayerischen weiß-blauen Rauten. Sie wurden vom Wappen des ehemaligen Landkreises Bad Aibling, dem ältesten Herrschaftsgebiet der Wittelsbacher, übernommen. Die beiden Seeblätter auf der linken Seite sind dem Wappen des Inselklosters Frauenchiemsee entnommen, und stehen für den Chiemgau, der den Osten des Landkreises bildet. Der rote Löwe auf der rechten Seite kommt vom Wappen der Stadt Wasserburg. Das Wappen wurde am 14. Mai 1976 in seiner heutigen Form eingeführt.
Landkreis in Bayern | Rosenheim (Landkreis)
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