| Wappen | Karte |
|---|---|
| Wappen Landkreis Ostallgaeu.png | Lage des Landkreises Ostallgäu in Deutschland.png |
| Basisdaten | |
| Staat: | Deutschland |
| Bundesland: | Bayern |
| Regierungsbezirk: | Schwaben |
| Verwaltungssitz: | Marktoberdorf |
| Fläche: | 1.395,09 km² |
| Einwohner: | 133.782 (31. Dezember 2003) |
| Bevölkerungsdichte: | 96 Einwohner je km² |
| Kfz-Kennzeichen: | OAL |
| Kreisschlüssel: | 09 7 77 |
| Kreisgliederung: | 45 Gemeinden |
| Adresse der Kreisverwaltung: | Schwabenstraße 11 87616 Marktoberdorf |
| Website: | www.ostallgaeu.de |
| Landrat: | Johann Fleschhut (FW) |
| Karte | |
| Bavaria_oal.png | |
1862 wurden die Landgerichte Kaufbeuren und Buchloe zum Bezirksamt Kaufbeuren und die Landgerichte Oberdorf und Obergünzburg zum Bezirksamt Oberdorf (später Marktoberdorf) vereinigt, aus dem Landgericht Füssen entstand das gleichnamige Bezirksamt. 1939 wurden die Bezirksämter in Landratsämter und die dazugehörigen Bezirke in Landkreise umbenannt.
Im Rahmen der Gebietsreform in Bayern zum 1. Juli 1972 wurde aus den Landkreisen Kaufbeuren, Marktoberdorf und Füssen der neue "Landkreis Marktoberdorf" gebildet, der 1973 in "Landkreis Ostallgäu" umbenannt wurde. Der östliche Teil des Landkreises Kaufbeuren wurde jedoch dem vergrößerten Landkreis Landsberg am Lech angegliedert und kam dadurch an Oberbayern. Ferner kam eine Gemeinde des Landkreises Marktoberdorf zum Landkreis Weilheim-Schongau. Die Stadt Kaufbeuren blieb kreisfrei.
Für den Landkreis Kaufbeuren steht der silberne Löwe des früheren Benediktinerstiftes Irsee und zugleich der Markgrafen von Ronsberg.
Das Martinsschwert entstammt dem ehemaligen Landkreiswappen Marktoberdorfs und verweist auf den Sitz der Verwaltung des Landkreises Ostallgäu. Der Heilige Martin ist Orts- und Kirchenpatron von Marktoberdorf.
Für Füssen steht der Abtstab, er verweist auf das ehemalige Benediktinerkloster St. Mang, die frühere Herrschaft des Hochstiftes Augsburg, das hauptsächlich um Buchloe und Füssen vertreten war, wird durch die Feldfarben rot und silber dargestellt.
| Städte | Verwaltungsgemeinschaften |
Von der Süd-Nord-Bahn zweigt seit 1876 in Biessenhofen eine Nebenbahn zur Kreisstadt Marktoberdorf ab, die 1899 ihre Fortsetzung nach Lechbruck fand. Eine weitere Stichbahn ins Alpenvorland, von Markt Oberdorf weiter nach Füssen, war schon 1889 von der Lokalbahn Aktien-Gesellschaft München in Betrieb genommen worden.
Den äußersten Süden des Kreises durchzieht die Linie Kempten - Reutte der "Bayerischen Staatsbahn", die 1895 Pfronten=Ried erreichte und 1905 über die Grenze nach Tirol geführt wurde. 1913 wurde diese Verbindung (Außerfernbahn) erweitert bis ins oberbayerische Garmisch.
Eine Verbindung zwischen den beiden nur vier Kilometer voneinander entfernten Endpunkten Füssen und Reutte wurde immer wieder geplant, jedoch nie gebaut.
Eine letzte Ergänzung des Bahnnetzes stellte 1922/23 die Verbindung Kaufbeuren - Schongau durch die Deutsche Reichsbahn her. Diese Strecke wurde 1972 wieder stillgelegt, während die Bahn Markt Oberdorf - Lechbruck schon 1963 aus dem Kursbuch verschwunden war. Das Netz, das maximal 153 km umfasst hatte, war um fast ein Drittel auf immerhin noch 111 km reduziert worden.
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