Brandenburg Kr Oberbarnim.png Der Landkreis Oberbarnim ist ein ehemaliger Landkreis in Brandenburg und bestand als preußisch-deutscher Landkreis von 1818 bis 1952.
Der Landkreis Oberbarnim umfasste am 1. Januar 1945:
Die Stadtkreis Eberswalde lag als Enklave mitten im Kreisgebiet.
Heute gehört das ehemalige Kreisgebiet zu den Landkreisen Barnim und Märkisch-Oderland.
Das Landratsamt war in Freienwalde a./Oder.
Am 1. April 1911 schied die Stadtgemeinde Eberswalde aus dem Kreis Oberbarnim aus und bildete fortan einen eigenen Stadtkreis.
Zum 30. September 1929 fand im Kreis Oberbarnim entsprechend der Entwicklung im übrigen Preußen eine Gebietsreform statt, bei der alle bisher selbstständigen Gutsbezirke aufgelöst und benachbarten Landgemeinden zugeteilt wurden.
Am 1. Mai 1936 wurde die Gemeinde Kupferhammer aus dem Kreis Oberbarnim in den Stadtkreis Eberswalde eingegliedert.
Zum 1. Januar 1939 führte der Kreis Oberbarnim entsprechend der jetzt reichseinheitlichen Regelung die Bezeichnung Landkreis.
Im Frühjahr 1945 wurde das Kreisgebiet durch die Rote Armee besetzt.
Nach der Auflösung des preußischen Staates bestand der Landkreis Oberbarnim im neuen Land Brandenburg bis 1952 fort. Zu diesem Zeitpunkt wurde er in die Landkreise Eberswalde,Bad Freienwalde, Seelow und Strausberg aufgeteilt.
Mit Einführung des preußischen Gemeindeverfassungsgesetzes vom 15. Dezember 1933 gab es ab 1. Januar 1934 eine einheitliche Kommunalverfassung für alle preußischen Gemeinden. Die bisherigen Stadtgemeinden Bad Freienwalde (Oder), Biesenthal, Finow, Strausberg, Werneuchen und Wriezen führten jetzt die Bezeichnung Stadt.
Mit Einführung der Deutschen Gemeindeordnung vom 30. Januar 1935 trat zum 1. April 1935 im Deutschen Reich eine einheitliche Kommunalverfassung in Kraft, wonach die bisherigen Landgemeinden nun als Gemeinden bezeichnet wurden. Diese waren in Amtsbezirken zusammengefasst.
Eine neue Kreisverfassung wurde nicht mehr geschaffen; es galt weiterhin die Kreisordnung für die Provinzen Ost- und Westpreußen, Brandenburg, Pommern, Schlesien und Sachsen vom 19. März 1881.
1925 änderte sich die Bezeichnung Freienwalde a./Oder in Bad Freienwalde (Oder).
1932 fanden kleinere Änderungen im Schriftbild dadurch statt, dass die Schreibweise für Ortsnamen wie:
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"Landkreis Oberbarnim".
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